Virgin Media will Filesharing-Kunden identifizieren

Breitband Virgin Media will neue Maßnahmen ergreifen, um in den Kreisen der Kunden Filesharer zu identifizieren. In Zusammenarbeit mit der Firma Detica soll nun eine Deep-Packet-Inspection-Technologie zum Einsatz kommen. Bei Detica handelt es sich um ein Tochterunternehmen des britischen Rüstungskonzerns BAE Systems. Ein Pressesprecher des Internetproviders teilte mit, dass man die Kunden hierbei nicht um eine entsprechende Erlaubnis für dieses Vorhaben fragen werde. Die Daten will Virgin Media bei diesem Test anonymisieren.

Im Zuge dieses Tests wird der Service-Provider bei 40 Prozent der Kunden diese Technologie einsetzen, so ein Artikel von 'Register'. Hierbei werden die Pakete der Kunden genau unter die Lupe genommen und im Weiteren geprüft, ob die Filesharing-Protokolle BitTorrent, Gnutella und eDonkey verwendet werden.

Sollte eines der genannten Protokolle in dem Internet-Verkehr der Kunden enthalten sein, so will man prüfen, ob urheberrechtlich geschützte Inhalte übertragen werden. Eine Analyse von verschlüsseltem Verkehr sei derzeit nicht möglich. Um auch diesen Datenverkehr inspizieren zu können, fehle die notwendige Rechenleistung, heißt es.

Virgin Media hat diesbezüglich mit dem Medienkonzern Universal ein Abkommen geschlossen. Um möglichen rechtlichen Problemen aus dem Weg gehen zu können, hat sich der Internetdienstleister entsprechend beraten lassen. Mit dem Start dieses Tests ist in den kommenden Tagen zu rechnen.
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