Datenschützer Schaar kritisiert Bankdaten-Vertag

Datenschutz Der Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar hat das geplante Abkommen der EU, mit dem US-Behörden der Zugriff auf Bankdaten in Europa ermöglicht werden soll scharf kritisiert.

Der EU-Ministerrat wird am Montag über den Vertragsentwurf entscheiden. Dabei werde sich zeigen, "ob der Rat der EU die demokratischen Prinzipien Europas akzeptiert oder ob hier ein massiver Grundrechtseingriff beschlossen wird - ohne die Beteiligung der nationalen Parlamente, also an der Öffentlichkeit vorbei", sagte Schaar gegenüber der 'Frankfurter Rundschau'.


Man könne den Eindruck bekommen, dass ein Geheimabkommen geschlossen werden solle, kritisierte er das Vorgehen der verantwortlichen Stellen. Schaar sieht in dem geplanten Abkommen einen massiven Eingriff in die Grundrechte. Immerhin würden US-Behörden massenweise Daten zur Verfügung gestellt.

Schaar ist sich sicher, dass - sollte der Entwurf in seiner jetzigen Form durchkommen - gegen das Papier geklagt wird. So wird sich dann das Bundesverfassungsgericht oder der Europäische Gerichtshof mit dem Fall befassen. "Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein solcher Zugriff auf Bankdaten verfassungs-konform wäre", sagte Schaar.
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*** Alle in ein Sack ... ***
 
Recht hat er!
 
Europäische Bankdaten haben in Europa zu bleiben, denn wer weiß wie sicher das ist, dass diese Daten nicht einfach verkauft werden, auch wenn das Regierungsstellen aus den USA sind. Dass die Daten dann an Drittländer weiter gegeben werden ist untragbar!
 
Was für ein Tag? Ahh, ein Vertag!
 
@Zebrahead: Gemeint ist eigentlich VatERTAG, sprich Großbesäufnis.. Was das jetzt mit Datenschutz zu tun hat ist mir unklar^^ xD


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