Deutschland: 3.000 neue IT-Firmen in vier Jahren

Wirtschaft & Firmen Dem IT-Sektor, insbesondere dem Bereich Software, kommt eine treibende Rolle beim Wirtschaftswachstum in Deutschland zu. Bis zu 3.000 neue kleine und mittelständische IT-Unternehmen werden in den nächsten vier Jahren entstehen. In diesen wird es rund 94.000 zusätzliche IT-Arbeitsplätze geben. Mit einem anhaltenden Anstieg der IT-Ausgaben von 1,7 Prozent pro Jahr liegt der IT-Sektor zudem deutlich über den gesamtwirtschaftlichen Wachstumsprognosen. Das sind die Ergebnisse einer aktuellen IDC-Studie, die im Auftrag von Microsoft.

Der Sotfware-Konzern will dabei mit seinem Partner-System eine Schlüsselrolle einnehmen. Dieses umfasse bereits jetzt 223.000 Beschäftigte und einen Umsatz von 21 Milliarden Euro im deutschen IT-Sektor, teilte das Unternehmen mit.

Für 2009 erwarten die Marktforscher von IDC in Deutschland IT-Ausgaben von zirka 62 Milliarden Euro (Software-Investitionen: 14,5 Milliarden Euro). Die Ausgaben für Software werden laut IDC bis Ende 2013 mit 3,2 Prozent im Jahr stärker steigen als die Gesamt-IT-Ausgaben (1,7 Prozent).

"Auch wenn Software-Investitionen nur knapp ein Viertel der IT-Ausgaben ausmachen, zeigt die Studie den enormen Beschäftigungseffekt von 'Software' - nicht nur bei den Software-Herstellern selbst, sondern auch bei Hardware-Produzenten, IT-Dienstleistern oder Anwendern. Denn 62 Prozent aller Arbeitsplätze in der IT-Branche sind im Software-Sektor angesiedelt", sagte Wafa Moussavi-Amin, Geschäftsführer von IDC Central Europe.

"Die Studie zeigt die hohe Bedeutung von IT nicht nur als Erfolgsfaktor für Unternehmen, sondern auch für die beginnende wirtschaftliche Erholung in Deutschland", so Achim Berg, Vorsitzender der Geschäftsführung von Microsoft Deutschland: "IT zählt weltweit und auch in Deutschland nach wie vor zu den Wachstumstreibern und sorgt somit für einen nachhaltigen Aufschwung und Innovationen auf lokaler Ebene."

Neue Produkte wie das Windows-7-Betriebssystem und Office 2010 sollen noch für weitere Zuwächse auch bei den Partnern sorgen. "Wir sehen seit Frühsommer eine enorme Nachfrage der Unternehmen nach Windows 7, um alte Umgebungen abzulösen. Unsere Projektauftragsbücher sind prall gefüllt, und wir erwarten noch weitere Zuwächse. Daher suchen wir derzeit weitere Microsoft-Spezialisten als Mitarbeiter", so Jochen Rapp, Practice Leader bei Computacenter, mit 4.000 Mitarbeitern einer der größten Microsoft-Partner in Deutschland.
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