Auch Firefox bekommt Direct2D-Unterstützung

Browser Nachdem Microsoft in der letzten Woche auf der Professional Developers Conference 2009 einen ersten Ausblick auf den Internet Explorer 9 gegeben hat, waren viele Nutzer beeindruckt von der Idee, Webseiten mit Hilfe von Direct2D zu beschleunigen. Inzwischen hat sich herausgestellt, dass diese Idee gar nicht so neu ist. Der Entwickler Bas Schouten arbeitet bereits seit geraumer Zeit an einer entsprechenden Implementierung für Firefox. Ab sofort steht eine erste Testversion zur Verfügung, in der Direct2D-Unterstützung enthalten ist.

Bislang wurde unter Windows das Graphics Device Interface (GDI) benutzt, um beispielsweise Linien zu zeichnen und Buchstaben in unterschiedlichen Schriftarten darzustellen. Mit Windows 7 hat Microsoft DirectWrite eingeführt, das diese Aufgaben mit Hilfe der Grafikkarte erledigen kann. Derartige Operationen können von der GPU schneller ausgeführt werden als von der CPU. Gleiches gilt auch für das neue Direct2D, das 2D- und Vektor-Grafiken auf den Bildschirm zaubert.

Wird Direct2D vom Browser unterstützt, können Websites wesentlich flüssiger dargestellt werden. Zudem wird der Text dank DirectWrite klarer gezeichnet. Vor allem grafisch anspruchsvollere Websites wie beispielsweise Google Maps können von der Kombination aus Direct2D und DirectWrite profitieren. Dies zeigten auch unsere ersten Testläufe mit Firefox.

Während der Internet Explorer 9 noch hinter verschlossenen Türen entwickelt wird, kann man Firefox mit den neuen Grafiktechnologien bereits testen. Ob Direct2D in zukünftigen Versionen von Firefox Verwendung finden wird, ist noch nicht klar. Bislang handelt es sich lediglich um eine Idee eines freien Entwicklers. Von offizieller Seite heißt es, dass man Direct2D untersucht aber noch keine konkreten Pläne für die Veröffentlichung hat.
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