USA: Spammer wurde zu hoher Haftstrafe verurteilt

Spam & Phishing In den USA wurde der Spammer Alan M. Ralsky zu einer Haftstrafe von vier Jahren und drei Monaten verurteilt. Außerdem muss er eine Geldstrafe in Höhe von 250.000 Dollar zahlen.

Das entschied das Bundesgericht im US-Bundesstaat Michigan laut der gestern verlesenen Urteilsverkündung. Der Angeklagte hatte sich in dem Verfahren für schuldig bekannt. Mit seinen Spams gelang es ihm, die Aktienkurse an chinesischen Wertpapierbörsen zu manipulieren und dies zu seinen eigenen Gunsten auszunutzen.


Nach Angaben der Staatsanwaltschaft hat Ralsky so einen Gewinn zwischen 400.000 Dollar und 1 Million Dollar gemacht. Das Volumen der von ihm versandten Spam-Mails belief sich auf bis zu mehreren zehn Millionen am Tag. Da er bereits zweimal wegen Betrugsvorwürfen vor Gericht stand entschied die Richterin Marianne O. Battani sogar, über die von der Staatsanwaltschaft geforderte Haftstrafe von drei Jahren hinauszugehen.

Der 64-Jährige gab während des Verfahrens an, ursprünglich mit guten Absichten ein Unternehmen aufgebaut zu haben, dass sich auf E-Mail-Marketing spezialisierte. Er führte weiterhin aus, dass es doch für ihn spräche, dass jeder, der sich aus der Adressliste austragen wollte, dies auch konnte.
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Geiler Opa ^^
 
@LastSamuraj: Warum Opa?
 
@satyris: Zitat: "Der 64-Jährige"
 
@Lothier: Ja, eben. Wenn jeder 64-jährige als "Opa" angesehen wird, dann ist mir klar warum ein 50-jähriger mit viel Berufserfahrung keinen neuen Job mehr irgendwo findet. Ich bi´n zwar der Meinung, das die heutigen Politiker vollkommen an den belangen der jungen Bevölkerung vorbei entscheiden - aber dass ich von lauter Opas und Omas regiert werde, das Gefühl hatte ich noch nicht.
 
@satyris: Ich auch nicht. Eher von einem Haufen inkompetenter, selbstsüchtiger und in die eigene Tasche wirtschaftender Politiker.


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