IBM: Selbstlernender Übersetzer für Smartphones

Kommunikation Forscher bei IBM haben eine neue Übersetzungs-Software entwickelt, die für den Einsatz auf Smartphones gedacht ist. Allerdings ist bisher fraglich, ob das Unternehmen sie selbst auf den Markt bringt.

Das Programm kann derzeit in Echtzeit zwischen elf verschiedenen Sprachen übersetzen, darunter chinesisch japanisch, englisch, deutsch, russisch und arabisch. Im Hintergrund arbeiten dabei selbstlernende Algorithmen, die bereits im August 2008 als IBM-internet Dienst starteten.


Seitdem arbeiten zahlreiche Mitarbeiter des Konzerns mit dem Tool und lassen es Webseiten, Dokumente und Unterhaltungen im Instant Messenger übersetzen. Ist einmal ein Wort oder eine Redewendung falsch, kann sie korrigiert werden. Diese Information fließt dann jeweils an den zentralen Applikations-Server zurück und dient der Verbesserung des Systems.

Inzwischen wurden von der Software bereits Texte in einer Gesamtlänge von rund 40 Millionen Wörtern übersetzt. Seit dem Start des Tools ist die Qualität dabei im Laufe der Zeit deutlich besser geworden. Nun denkt man darüber nach, den entsprechenden Blackberry-Client auch auf andere Smartphones zu portieren und auf den freien Markt zu bringen.
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Finde ich eine klasse Idee! Diese ganzen Übersetzer von Google & Co. schaffen es nie den Sinn des Satzes richtig zu Übersetzen. Dagegen ein Übersetzer der lernt & lernt & lernt sollte/ könnte dies schon eher schaffen ...
 
@spache: Wenn dieses System als open Source oder zumindest kostenlos veröffentlicht wird, denke ich, dass die Community die Qualität extrem verbessern würde. Das wäre eine Win-Win Situation. (Könnte mir eine kostenlose Nutzung für nicht kommerzielle Zwecke vorstellen^^)
 
@spache: Neuerdings kann translate.google.com auch lernen
 
wo kriege ich denn den blackberry client her???, den koennte ich gebrauchen
 
In diesem Bereich hat sich leider im letzten Jahrzehnt kaum etwas gebessert - Wie schon vor zehn Jahren kann man Google Translate, Bing Translate oder den Yahoo Babelfish nur für einzelne Wörter benützen und auch dann ist nicht sicher, ob das Wort wirklich passt und nicht aus dem Zusammenhang gerissen wurde. Wäre schön, wenn die IBM-Software hier höhere Massstäbe setzen könnte. Einzig Leo und Konsorten sind aktuell halbwegs brauchbar, obwohl auch dort viele Lücken existieren.


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