Telekom-Chef: "Personalumbau" wird weitergeführt

Wirtschaft & Firmen Die Deutsche Telekom will ihren "Personalumbau" weiter vorantreiben. In einem Interview mit dem 'Handelsblatt' wirbt Konzernchef Rene Obermann im Zuge dessen aber mit einem vergleichsweise sanften Umgang mit den Beschäftigten.

"Die Kapitalmärkte würden aber kurzfristig Dinge wie einen stärkeren Abbau von Arbeitsplätzen oder eine Reduktion der Investitionen beklatschen. Das ist aus guten Gründen aber nicht unser Weg", sagte er. Das so genannte Effizienzprogramm werde aber fortgeführt und im Februar sollen neue Einsparziele benannt werden.


Insbesondere im technischen Bereich wird das Unternehmen in den kommenden Jahren wohl weiter Stellen streichen. Hintergrund ist die Umstellung auf Next Generation Networks. "In Bereichen, wo die Automation durch die Internet-Technologie immer größer wird, fallen Arbeitsplätze weg", sagte Obermann.

Experten rechnen damit, dass durch die Umstellung der Infrastruktur zukünftig rund 10 bis 20 Prozent weniger Techniker benötigt werden, als es beim bisherigen Festnetz der Fall war. Laut Obermann tragen die Gewerkschaften den Kurs allerdings mit, weil die Telekom in anderen Bereichen Neueinstellungen entgegensetzt. So werden parallel in diesem Jahr 3.000 Stellen geschaffen.
Diese Nachricht empfehlen:
 
Zwar nachvolziehbar bis zu einem gewissen wirtschaftlichen und entwicklungsstrategischen Punkt. Wenn die Schere aber so weit auseinandergeht, dass man noch mehr automatisierte, wartungsfreie Technologien hat, und somit weniger Angestellte, dürfte es branchenübergreifend zu einem Problem werden, die neuen Technologien und daraus entstehenden Dienstleistungen überhaupt an den Mann bringen zu können. Was nützen die tollsten Dienste, wenn kaum einer nen Job hat, mit den er das ganze tolle technologisch neuwertige Zeug erst bezahlen kann? Vorsicht ist also in jedem FAll geboten und es ist gut das offensichtlich nicht nur stur wirtschaftliche Belange als Entscheidungsgrundlage dienen... so hofft man zumindest.
 
Ich wurde letztens bei einem Bekannten, der Kunde bei der Telekom ist, 4x im Telefonsupport weitergeleitet, um letztendlich festzustellen, das ein Portreset das Problem beseitigt. Hat zwar jetzt nur bedingt was mit der News zu tun. Von der Verbesserung des Service und einem energischen Angehen der Probleme der "Servicewüste", erkenne ich nichts. Auch da wurde mir einmal mehr klar, wie froh ich bin, nicht mehr Kunde bei der Telekom zu sein.
 
@Kalimann: Immerhin wurde Dir geholfen. Ich kenne Hotlines, da bezahlst Du für eine 0900er Technikernummer um dann nach längerem Gespräch festzustellen, dass sie keine Lösung für Dich haben. Da wäre mir die Telekom deutlich lieber gewesen. Und zum Thema "Servicewüste". Bei dem von mir benannten Provider (1&1) hatte ich auch schoon öfter mal dass man aus dem Telefonat "geflogen" ist. Also ich gehe zur Telekom zurück, sobald ich kann. Das kannte ich dort so nicht.
 
Effizienzprogramm... lol. Wie neulich auf der Messe in einer vorübergehend umgebauten Sporthalle und dem Areal sowie zelten drumrum... 500 Aussteller/Stände+0 It-Infratruktur:450 Stände die einen I-net/Telefonanschluss brauchen= 1,1111.... Also langt 1 Telekomtechniker um alles ohne stundenlange Wartezeiten aufzubaun und einzurichten... Und dann auch noch ne Auszeichnung für guten Service einheimsen...
 
Personalabbau trifft es wohl eher.


Alle Kommentare zu dieser News anzeigen

Schreiben Sie uns Ihre Meinung, bewerten Sie Kommentare oder diskutieren Sie mit anderen WinFuture.de Lesern!

Melden Sie sich jetzt kostenlos an
oder verwenden Sie Ihren bestehenden Zugang.

WinFuture Mobil

WinFuture.mbo QR-Code Auch Unterwegs bestens informiert!
Nachrichten und Kommentare auf
dem Smartphone lesen.

Folgt uns auf Twitter

WinFuture bei Twitter

Interessante Artikel & Testberichte

Community

  • Neue Kommentare
  • Neue Mitglieder

WinFuture wird gehostet von Artfiles

MSDN Online

News zu IT Pro- und Dev-Tools