 Der Breitband-Ausbau bietet ein hohes Potenzial für die Schaffung neuer Arbeitsplätze. Das ist das Ergebnis einer Studie von A.T. Kearney, die der ' Welt' vorliegt.
In Deutschland könnten demnach durch die Verfügbarkeit schneller Internet-Anbindungen in den kommenden Jahren 500.000 neue Stellen entstehen - nicht nur bei den klassischen Telekommunikations- und Internet-Unternehmen. Insbesondere neuartige Dienste, die das Internet als wesentliche Infrastruktur benötigen, werden einen guten Teil zum Wachstum beitragen, hieß es.
Während die Telekommunikationsbranche selbst noch einige Zeit wegen des Preisdrucks mit sinkenden Umsätzen und einer Reduzierung der Mitarbeiter-Zahlen zu tun haben wird, bietet sie so die Grundlage für neue Jobs. Sowohl die Kreativwirtschaft als auch das Gesundheits- und Verwaltungswesen werden von der Entwicklung profitieren, hieß es.
"So wie die Eisenbahn im 19. Jahrhundert wird Breitband die ökonomische Entwicklung des 21. Jahrhunderts bestimmen", zitiert die Zeitung Bernd Pfaffenbach, Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium. Von allein geht dies allerdings nicht. So wird es entscheidend darauf ankommen, ob die von der Bundesregierung definierten Ziele zum Breitband-Ausbau erreicht werden.
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