Microsoft und Murdoch: Gemeinsam gegen Google

Wirtschaft & Firmen Microsoft verhandelt derzeit offenbar mit Rupert Murdochs Medienkonzern News Corp. über ein Abkommen zum Umgang seiner Suchmaschine Bing mit dessen Nachrichtenangeboten im Internet.

Bestandteil der Gespräche soll auch das Aussperren der Google-Spider von den Webseiten der News Corp. sein, berichtete die britische Wirtschaftszeitung 'Financial Times' unter Berufung auf informierte Kreise. Aber auch mit anderen Seitenbetreibern führe Microsoft solche Verhandlungen, hieß es.


Murdoch hatte kürzlich bereits darüber gesprochen, dass man die Google-Spider wohl demnächst aussperren will. Hintergrund sind Klagen der Inhalteanbieter darüber, dass sie selbst mit ihren Angeboten relativ wenig Geld einnehmen, Google aber mit der Listung ihres Contents in seiner Suchmaschine Milliarden umsetzt.

Der Deal mit Microsoft könnte hier für beide Seiten Vorteile haben und beispielhaft für die zukünftige Zusammenarbeit zwischen Betreibern von Suchmaschinen und Inhalte-Anbietern sein. So würde der Software-Konzern der News Corp. wohl Geld dafür zahlen, deren Inhalte weiter in den Index von Bing aufnehmen zu dürfen.

Andererseits würden für viele Nutzer wichtige Inhalte nicht mehr in den Ergebnislisten von Google auftauchen. Dies könnte Bing aufwerten. Zum Angebot der News Corp. gehören zahlreiche populäre Angebote von der renommierten US-Wirtschaftszeitung 'Wall Street Journal' bis hin zum britischen Boulevard-Blatt Sun.
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ja endlich Krieg gegen Google!! freu Ich will mehr Minus! bitte!!!
 
[re:1] ryazor am 23.11.09 09:48 Uhr
(+10
@null_plan: Ja, für Leute die null Plan haben ist "Krieg" immer "gut"!
 
@null_plan: Wer sich über Krieg, in jeglicher Art und Weise, freut, der ............
 
@null_plan: Endlich Konkurrenz. Denn so entstehen neue Innovationen. Allerdings sehe ich hier einen neue, beängstigende, Entwicklung. Nicht das es soweit kommt, das ich eine bestimmte Suchmaschine für bestimmte Inhalte brauche.
 
@Kalimann: als ob google nicht schon innovativ genug ist. die brauchen für innovationen keine möchtegern konkurenten :)


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