 Im Hinblick auf die Entwicklung des kürzlich vorgestellten Chrome OS arbeiten die Mitarbeiter von Google eng mit den Ubuntu-Entwicklern von Canonical zusammen. Ganz allgemein setzt man bei Chrome OS verstärkt auf Open-Source-Software.
Chris Kenyon von Canonical hat sich diesbezüglich auf dem offiziellen ' Blog' ausgelassen. Daraus geht unter anderem hervor, dass man Google bei der Entwicklung des quelloffenen und freien Betriebssystems unterstütze. Sofern es im Bereich des Möglichen liege, soll hierbei bereits vorhandene Software eingesetzt werden.
In den Augen von Chris Kenyon wird Chrome OS dem von Canonical entwickelten Ubuntu keine große Konkurrenz machen. Hierbei seien die Ziele, die bei der Entwicklung der beiden Betriebssysteme verfolgt werden, zu unterschiedlich, teilte er mit.
Bei Ubuntu handle es sich um ein Betriebssystem, welches sowohl für den Desktop- als auch den Web-Bereich geschaffen wurde. Daran soll sich auch in der kommenden Zeit nichts ändern.
Die Entwickler von Google wollen hingegen ein speziell für die Internetnutzung optimiertes Betriebssystem auf den Weg bringen. Chrome OS eignet sich prinzipiell auch für den Einsatz auf Desktop-Rechnern, soll aber in erster Linie auf portablen Computern zum Einsatz kommen und dort einen Systemstart innerhalb von wenigen Sekunden ermöglichen.
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