UMTS-Werbung: AT&T verliert Klage gegen Verizon

Wirtschaft & Firmen Anfang November hatte der US-Mobilfunker AT&T eine Klage gegen den Konkurrenten Verizon Wireless eingereicht. Der Grund ist ein Werbespot, in dem es um die UMTS-Netzabdeckung geht. Darin sah AT&T eine falsche Aussage.

Verizon greift den bekannten Slogan "there's an app for that" auf, den AT&T in seiner iPhone-Werbung nutzt. Kurzerhand wurde daraus der Spruch "there's a map for that'. Gemeint ist eine Karte, auf der die UMTS-Netzabdeckung von Verizon Wireless zu sehen ist. Zum Vergleich zeigt man auch eine Karte, auf der die von AT&T abgedeckten Bereiche der USA zu sehen sind.

Werbespot: Netzabdeckung bei Verizon Wireless

AT&T hatte vor Gericht eine einstweilige Verfügung gegen Verizon Wireless gefordert, mit der die Ausstrahlung des Werbespots unterbunden werden soll. Der Mobilfunker behauptete, dass der Werbespot fälschlicherweise suggeriert, dass es große Lücken bei der Netzabdeckung von AT&T gäbe. Tatsächlich kann man aber fast überall das langsamere EDGE oder GPRS nutzen.

Das Gericht in Atlanta hat den Antrag von AT&T am gestrigen Mittwoch abgelehnt, berichtet 'Cnet'. In einer Stellungnahme von AT&T heißt es, dass man mit der Entscheidung sehr unzufrieden ist. Man ist noch immer der Meinung, dass den Kunden suggeriert wird, dass man in weiten Teilen des Landes nicht mobil ins Internet gehen kann. Der Werbespot soll dem Unternehmen irreparablen Schaden zugefügt haben.
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Wie ich in der vorangegangenen News schon gesagt habe, suggeriert hier die Werbung gar nix. Sie zeigt lediglich die Wahrheit. Und die ist nunmal, dass das 3G-Netz (und um nichts anderes geht es hier) von AT&T mehr als unzureichend in den USA ist. Da kann Verizon ja nichts für.
 
@achim89: Genau das ist es. AT&T sagt, dass man super mit Edge oder GPRS (2G) ins Netz kann. Darum geht es in der Werbung aber nicht.
 
"Der Werbespot soll dem Unternehmen irreparablen Schaden zugefügt haben" die ham ja echt Probleme
 
Tja wen interessiert die Nutzung von EDGE oder GPRS, wenn die Karten eindeutig auf 3G (UMTS) bezogen sind (siehe Schluss der Werbung)? Von daher kann ich die Ablehnung der Verfügung voll verstehen, denn Verizon unterschlägt ja nicht das es ihnen nur um 3G geht.


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