Britische "The Times" setzt künftig auf Paid-Content

Internet & Webdienste Die britische Zeitung hat angekündigt, die Online-Inhalte künftig nur noch gegen eine entsprechende Bezahlung anbieten zu wollen. Der Startschuss für das vollständige Paid-Content-Angebot soll im Frühjahr des kommenden Jahres fallen.

Zu diesem Thema hat sich der Chefredakteur James Harding auf einer Fachkonferenz ausgelassen. Auf die Leser soll die gleiche Gebühr wie auch bei der gedruckten Zeitung zukommen. Dies entspricht umgerechnet einem Euro. Nach der Entrichtung dieser Gebühr ist der Zugang sodann für 24 Stunden freigeschaltet. Zudem soll es ein Modell für Abonnenten geben.


Neben dem "Wall Street Journal" (WSJ) gehört auch "The Times" dem Unternehmen des Medienmoguls Rupert Murdoch, der sich in der Vergangenheit immer wieder für die Bezahlinhalte im Netz stark gemacht hat. Nicht nur einmal kündigte Murdoch das Ende kostenloser Online-Inhalte an.

Während die Wirtschaftsnachrichten des WSJ bereits kostenpflichtig sind, will Murdoch bei der Times einen Schritt weiter gehen und hierbei vollständig auf Bezahlinhalte setzen.
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Na dann wünsche ich viel Erfolg. Es wird sich äußerst schwierig gestalten die Leute zum bezahlen umzuerziehen, die es jahrelang gewohnt waren kostenlos - als Service - diese Portale zu nutzen. Und dann ist die Versuchung doch sicherlich größer auf andere Angebote auszuweichen, statt für Online-Nachrichten einen Preis nahe der Printausgabe zu zahlen.
 
@Legastheniker: vorallem die "Nachrichten", die da geliefert werden... :P
 
Denke auch dass es schwer wird solange es Alternativen gibt. Da muss man schon eine sehr hohe Affinitt zur Times haben, also wirklich nur die lesen will und absolut nichts anderes. Werden sicherlich einige sein, aber glaube kaum dass sich damit der Betrieb komplett finanzieren lassen wird, so viele sind es dann wohl doch nicht. Für mich ist das nichts.....ich verstehe das auch als kostenlosen Zusatzservice, für den ich nicht bezahlen werde.
 
@nize: Selbst wenn es keine Alternativen gäbe (was natürlich utopisch ist) wäre es schwer das Modell durchzukriegen, da es dann nämlich Filesharing mit Nachrichten gäbe - Accountdaten würden wie Serials durch's Netz flattern und Seiten wie Pornoseiten komplett gespiegelt oder in Börsen gestellt. Wobei es soweit realistisch gesehen kaum kommen wird, da die Netzgesellschaft auf freies und vorallem kostenloses Wissen steht und dadurch nun Blogs und kostenlose Zeitungen und Portale noch stärkeren Zulauf bekommen werden - zumal sich die Nachrichten der großen Zeitungen eh alle gleichen wie ein Ei dem anderen, da sie die News von den selben Agenturen einkaufen.
 
Jetzt muss man schon für Online Nachrichten zahlen... wie weit ist es gekommen...


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