Google holt Microsofts entlassenen Startup-Guru

Internet & Webdienste Als Microsoft kürzlich weitere 800 Entlassungen bekannt gab, war unter ihnen auch der Director of Business Development Don Dodge. Jetzt hat Dodge verlauten lassen, dass er binnen kürzester Zeit vom Suchmaschinenbetreiber Google angeheuert wurde.

Dodge war bei Microsoft für den Kontakt zu der äußerst aktiven Startup-Community im Silicon Valley zuständig. Unter anderem war es seine Aufgabe, die Produkte von Microsoft jungen Unternehmen schmackhaft zu machen. Seine Entlassung sorgte für einige Verwunderung, gerade in der Szene der amerikanischen Wagniskapitalgeber.


Wie Dodge nun über sein Weblog mitteilte, wurde er innerhalb von eineinhalb Stunden nach dem Bekanntwerden seiner Entlassung von Googles Vice President of Engineering Vic Gundotra kontaktiert, der zuvor ebenfalls für Microsoft tätig war. Gundotra bot ihm eine ähnliche Tätigkeit beim Internetkonzern Google an.

Bei Google ist Dodge nun dafür zuständig, die Technologien des Unternehmens Startup-Firmen anzubieten, um diese für deren Nutzung zu gewinnen. Er selbst hat nach eigenen Angaben bereits Gmail (in Deutschland Google Mail), Google Apps und Google Chrome anstelle der von ihm bisher verwendeten entsprechenden Microsoft-Produkte im Einsatz.
Diese Nachricht empfehlen:
 
Jaja... entlassene Mitarbeiter können zum größten Konkurrenten werden :)
 
@pandabaer: da weiss ibm sicher nix von:)
 
@pandabaer: ...und deswegen haben sie meist auch eine entsprechende Klausel in ihrem Vertrag, die ähnliche Tätigkeiten für mehrere Jahre nach dem Weggang untersagen.
 
@satyris: aber nciht wenn sie gefeuert werden :-)
 
@satyris: In den USA vielleicht, aber in Deutschland wäre ein solche klausel auf jedenfall nichtig. Aber soweit ich weis haben die so eine Klausel nur wenn der Mitarbeiter kündigt, um sich gegen das abwerben durch die Konkurenz zu schützen. Wenn er vom Unternehmen gekündigt gibt es eine solche Klausel glaube ich nicht. wäre ja schon nicht gerade sozial, was kann der Mitarbeiter dafür das er dem Rotstift der Chefetage zum Opfer gefallen ist.


Alle Kommentare zu dieser News anzeigen

Schreiben Sie uns Ihre Meinung, bewerten Sie Kommentare oder diskutieren Sie mit anderen WinFuture.de Lesern!

Melden Sie sich jetzt kostenlos an
oder verwenden Sie Ihren bestehenden Zugang.

WinFuture Mobil

WinFuture.mbo QR-Code Auch Unterwegs bestens informiert!
Nachrichten und Kommentare auf
dem Smartphone lesen.

Folgt uns auf Twitter

WinFuture bei Twitter

Interessante Artikel & Testberichte

Community

  • Neue Kommentare
  • Neue Mitglieder

WinFuture wird gehostet von Artfiles

MSDN Online

News rund ums Web