Microsoft: Software + Services als Weg in die Zukunft

PDC Geht es nach Microsoft, hat sich die Prognose des Unternehmens, dass wir künftig mit einer Kombination aus Software und Diensten anstelle des von vielen Konkurrenten propagierten Konzepts der "Software als Dienst" arbeiten werden, bereits erfüllt.

Anlässlich der Professional Developers Conference 2009 erklärte Jamin Spitzer, Director for Platform Strategy bei Microsoft, dass sich bestätigt hat, dass die Kunden lieber mit Software arbeiten, die um verschiedene Web-Anwendungen und andere Dienste ergänzt wird, statt ausschließlich Web-Dienste zu verwenden, die ihre bisher auf dem Desktop laufende Software ersetzen.


Der Grund dafür sei unter anderem, dass die Entwickler und Kunden letztlich vor allem eine gewisse Wahlfreiheit suchen, wenn es darum geht, möglichst vielseitige und funktionsreiche Produkte zu schaffen. Da diese auf möglichst vielen Endgeräten funktionieren müssen, sei der Ansatz von "Software as a Service" (SaaS) schon früh gescheitert.

Spitzer verwies darauf, dass Microsoft schon vor vier Jahren eine solche Entwicklung vorher sagte. Es habe zwar in einigen Bereichen Veränderungen gegeben, weil verschiedene Endgeräte von den Anwendern verstärkt benutzt werden, insgesamt habe sich der Markt aber in der erwarteten Richtung verändert.


Letztlich stehe man noch am Anfang der Entwicklung, was die Nutzung verschiedener Endgeräte angeht. Schon heute gebe es aber konkrete Beispiele, die zeigen, wie die Kombination von Software und Diensten erfolgreich sein kann. Spitzer nannte unter anderem den immer populäreren Zugriff auf das Internet mit dem Handy, Microsofts Sync Navigations- und Entertainment-Systeme, und Xbox LIVE.

Auch bei der Konkurrenz habe man inzwischen erkannt, dass die Kombination von Software auf Endgeräten mit Diensten im Internet der Weg in die Zukunft ist. So habe Apple nach der Einführung des iPhones feststellen müssen, dass die Entwickler Software direkt für das Smartphone entwickeln wollen, statt lediglich Webanwendungen bereit zu stellen. Heute sei der iPhone App Store eines der erfolgreichsten Beispiele für "Software plus Services".


Selbst der Internetkonzern Google gehe inzwischen diesen Weg, was Spitzer vor allem durch den Browser Chrome, das kommende Betriebssystem Chrome OS und das Handy-Betriebssystem Android bestätigt sieht. Insgesamt gebe es inzwischen eine große Einigkeit in der Industrie, die deutlich mache, dass die Kombination von "reichen" Client-Anwendungen und Webdiensten besser funktioniere als reine Web-Services.

WinFuture Special: PDC 2009
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Kommt mir so bekannt vor... OpenSource und Service als Geldquelle. Klappt prima!
 
[re:1] exqZ am 18.11.09 01:49 Uhr
(-1
@netmin: ClousedSource besser.
 
Solange man wirklich noch lokale Software hat, ist es ja gut. Was sich z.B. Google damit denkt, dass man anscheinend immer und über


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