Telekom muss Verteiler für Konkurrenten öffnen

Recht, Politik & EU Das Verwaltungsgericht Köln hat einen Eilantrag der Deutschen Telekom abgelehnt, mit dem sich das Unternehmen gegen die von der Bundesnetzagentur angeordnete Verpflichtung zur Errichtung von Schaltverteilern gewandt hatte.

"Wir haben jetzt hinreichende Klarheit und Sicherheit für alle investitionsbereiten Wettbewerber, die so genannte weiße Flecken über einen Schaltverteiler erschließen wollen", sagte Matthias Kurth, Präsident der Bundesnetzagentur.


Er hoffe, dass die Deutsche Telekom die Schaltverteiler-Entscheidung der Bundesnetzagentur nunmehr unverzüglich und vollständig umsetzt. Gleichzeitig appellierte er an das Unternehmen, auf diese Weise gemeinsam mit den Wettbewerbern den Ausbau bisher nicht oder nur unzureichend versorgter Gebiete mit schnellen Internetanschlüssen zügig voranzutreiben.

Die Bundesnetzagentur hatte Anfang März diesen Jahres eine erste Entscheidung bekannt gegeben, die Wettbewerbern der Telekom eine einfachere Erschließung und Versorgung "weißer Flecken" mit schnellen Internetanschlüssen ermöglichen sollte. Danach muss die Telekom ihren Konkurrenten den Zugriff auf die Teilnehmeranschlussleitung (TAL), die so genannte "letzte Meile", auch an einem Schaltverteiler gewähren.

Mit der Zugangsmöglichkeit zur TAL an einem Schaltverteiler verkürzt sich die Länge der Leitungen zwischen der aktiven Technik des Anbieters und dem Endkunden, wodurch eine Internetversorgung mit hoher Bandbreite erst möglich wird. Darüber hinaus wird durch die Bündelung der erforderlichen DSL-Technik an nur einem zentralen Punkt die Erschließung ländlicher Gebiete einfacher. Insbesondere entfallen die ansonsten notwendige Anbindung jedes einzelnen Kabelverzweigers und die dafür erforderlichen, aufwändigen Tiefbauarbeiten.
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Ich hoffe dass das was hier so schön klingt auch für die Praxis zutrifft.
 
[re:1] Carp am 16.11.09 18:35 Uhr
(+3
@kubatsch007: Jupp in der praxis sah es meist so aus das erst die presse informiert werden muss und plötztlich gab es keine hindernisse mehr :).Bei einem guten bekannten war es so.Die haben so gezickt und als die presse informiert wurde war alles möglich!Was mich daran am meisten stört das die telekom immer meint sie hat es aufgebaut aber pustekuchen! Ich habe es noch mit meinen steuergeldern mit bezahlt als es noch "post" war und da wurde es ja alles vom staat massig gefördert/subventioniert !
 
@Carp: Naja, das mit den Steuergeldern ist aber auch nicht mehr überall gültig. Denn die meisten Vermittlungstellen wurde inzwischen aufgegeben, weil die neue Technik einen Bruchteil des Platzes benötigt, gegenüber früher. Was korrekt gewesen wäre, wenn die Regierung bei der damaligen Privatiersierung der Deutschen Bundespost uns Bundesbürger Aktien gegen hätte.
 
[re:3] Carp am 16.11.09 18:52 Uhr
(+1
@quarkler: Also ich gehe da einfach mal zb von meinem wohnort aus.Alles was dort unter der erde liegt habe ich in der post ära mit bezahlt mit meinen steuergeldern.Ja im jahre 2009 eine 1 mbit leitung von der telekom.Naja die können mich eh mal kreuzweise ich habe mir kabel ans haus legen lassen.Hat zwar eine menge gekostet aber was solls steuern zahle ich auch eine menge und wie ich sagte auch die telekom/post hat damals was vom "steuerzahlerkuchen" gegessen.Du magst jetzt recht haben will ich gar nicht anzweifeln.
 
@quarkler: Klar nur was nutz mich das wenn die Vermitlungsstelle über 7 Km von mir weg ist und das Kupferkabel von 1964 ist ? Ok neue Erweiterungen hat man im im Dorf gelegt aber auch nur weil sich die Befölkerung verfünffacht hat seit 1964. Ach und das beste man bekommt DSL , ja aber nur DSL - Light (375kb/s ) muß aber DSL 6000 bezahlen was ich ungerecht finde !!!!


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