 Die France Telecom hat einer Privatperson für die Nutzung von Telefon und Internet eine Rechnung über fast 46.000 Euro ausgestellt. Der Mann sei davon ausgegangen, eine Flatrate für 95 Euro erworben zu haben.
Anstelle der vermuteten 95 Euro für Internet und Telefon stellte der Anbieter 45.923,61 Euro in Rechnung. Als Eric Gernez die Rechnung bekam, habe er zunächst gelacht, teilte ' derStandard' mit. Bei diesem geschlossenen Vertrag wurde Gernez den eigenen Angaben zufolge nicht auf eine begrenzte Datenmenge bei der Internetnutzung hingewiesen.
Da der Franzose in der Nähe der belgischen Grenze wohnt, scheint eine erworbene UMTS-Karte eine drahtlose Verbindung in ein belgisches Netzwerk hergestellt zu haben.
Die angestrebte Kulanzregelung blieb bisher erfolglos. In diesem Zusammenhang teilte die France Telecom mit, dass eine Warnung beim Überschreiten von 12.000 Euro via E-Mail an den Kunden verschickt wurde. Angeblich habe Eric Gernez diese Mitteilung jedoch nicht erhalten.
Wie Laurent Vitoux, Regionaldirektor von France Telecom, mitteilte, stehe man in einem konstruktiven Dialog mit dem Kunden.
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