Microsofts Download-Tool verletzt die GPL-Lizenz

Microsoft Nachdem Microsoft vor einigen Tagen vorgeworfen wurde, die GPL-Lizenzbestimmungen beim "USB/DVD Download"-Tool von Windows 7 zu verletzen, hat der Softwarekonzern einen genauen Blick auf diese Umstände geworfen.

Das Werkzeug wurde daraufhin vorübergehend aus dem Store entfernt. Wie sich nun herausgestellt hat, enthält das Download Tool von Microsoft mehrere Teile, die unter der GPLv2 -Lizenz stehen. Laut Peter Galli, dem Open Source Community Manager von Microsoft, wurde diese Anwendung in Zusammenarbeit mit einem Drittanbieter entwickelt. Dass hierbei die GPL-Lizenz verletzt wurde hat Peter Galli zudem bestätigt.


Da Microsoft die Bedingungen der GPL in diesem Fall einhalten will, sollen sowohl der Quellcode der Applikation als auch die Binärdateien in der kommenden Woche unter der General Public License v2 herausgegeben werden.

Aufgedeckt wurde dieser Sachverhalt von einem Entwickler, der offenbar bemerkte, dass die Anwendung von Microsoft Quellcode des Open-Source-Programms "Applikation ImageMaster" enthält.

Diese Anwendung steht auf Microsofts Codeplex-Plattform unter der GPL-Lizenz zur Verfügung.
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Was ist nur Mit MS los, passen die überhaupt nicht mehr auf?
 
Als ob es irgendjemanden interessieren würde. hauptsache das Tool ist kostenlos und funktioniert richtig. Von wem der Quelcode ist, ist mir sowas von schnuppe!
 
[re:1] USA am 14.11.09 18:36 Uhr
(+17
@xNeo92x: Der Quellcode gehört aber jmd, der so gütig ist, und dir nicht nur das Programm kostenlos überlässt, sondern auch den Quellcode, und anderen Menschen und Firmen das Recht einräumt, den Quelltext zu verwenden und zu verändern. Nur muss das daraus resultierende Produkt auch open source sein. Daran muss man sich dann aber auch halten!
 
@xNeo92x: Wenn die 92 dein Geburtsjahr ist, bin ich geneigt dir deine Gleichgültigkeit nachzusehen. Allerdings ist es schon ein wenig ignorant sowas zu sagen. Open Source heisst, Leute haben Zeit investiert und was entwickelt, das sie zum wohle aller kostenlos bereitstellen und hoffen das andere wiederum Zeit invenstieren, um diese Software zu verbessern und erweitern. Ich gehe nicht davon aus das Microsoft das wirkliche mit voller Absicht macht. Es ist eine Schande für jede Firma, wenn sie bei sowas erwischt wird. Daher ist Microsofts Schritt nun die Software Quellcode offen und kostenlos weiterzugeben ein guter Schritt zur Beilegung dieser Affäre. Es werden innerhalb des Konzerns Köpfe Rollen und mindestens 1 Person wird entlassen werden. Ich denke auch das sie noch einmal eine Prüfebene einfügen werden, um diese Art von Skandal zukünftig zu vermeiden!
 
@silentius: Ich glaube mal nicht, dass wenn jemand die Entwicklung eines Programm(teils) abgibt, dieser den daraus resultierenden Quellcode nochmals gegen alle möglichen Verstöße abprüft. Dazu ist eigentlich die Drittfirma verpflichtet. Es ist auch zeitlich/finanziell gar nich so leicht, dies zu bewerkstelligen finde ich. Von daher kann sowas durchaus auch als Versehen durchgehen. Wichtig ist nur, dass MS richtig reagiert und den Vorfall nicht runtergespielt hat!


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