Ulrich Dost zeigt Mitarbeiter der VZnet-Netzwerke an

Recht, Politik & EU Der Verteidiger des mutmaßlichen schülerVZ-Erpressers hat gegen mehrere Mitarbeiter von VZnet Anzeige erstattet. Unter anderem wurde der Technikchef von VZnet wegen falscher uneidlicher Aussage von Ulrich Dost angezeigt. Nach einer Auswertung der entsprechenden Akten teilte der Verteidiger von Matthias L. mit, dass sich der Verdacht einer falschen uneidlichen Aussage ergebe. Ein finanzielles Angebot habe es laut dem VZnet-Technikchef Jodok Batlogg nicht gegeben.

In diesem Zusammenhang verweist Dost auf das sichergestellte Chat-Protokoll. Daraus gehe hervor, dass Matthias L. mehrfach Geld angeboten wurde. Überdies soll der Mitarbeiter von VZnet die Löschung aller gesammelten Datensätze gefordert und Matthias L. eine finanzielle Gegenleistung in Aussicht gestellt haben.

Wegen der möglichen falschen Verdächtigung wurden überdies vier weitere Mitarbeiter angezeigt. Gegenüber der Polizei sollen die Mitarbeiter dem 20-Jährigen das Ausspähen von Daten unterstellt haben. Doch auch hierbei teilte der Technik-Chef im Chat mit, dass Matthias L. lediglich öffentlich einsehbare Datensätze ausgelesen habe.

Ende Oktober wurde der psychisch kranke Matthias L., der im Internet unter dem Nicknamen Exit bekannt war, in seiner Zelle in der Jugendstrafanstalt Plötzensee tot aufgefunden.
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