System soll Malware auf Handys gezielt bekämpfen

Forschung & Wissenschaft Die National Sience Foundation (NSF) der USA hat 450.000 Dollar für ein Forschungs-Projekt des Georgia Institute of Technology zur Verbesserung der Sicherheit von Smartphones zur Verfügung gestellt. Ziel ist die Entwicklung eines Systems, das in den Infrastrukturen der Mobilfunknetz-Betreiber zum Einsatz kommt. Es soll Handys erkennen, die mit Malware infiziert sind und selbstständig Maßnahmen zur Bekämpfung der Schadcodes einleiten.

Die Verantwortung für die Sicherheit wird damit vom Nutzer an den jeweiligen Netzbetreiber verlagert. "Während ein einzelner User durchaus erkennen kann, dass sich sein Telefon anders verhält als erwartet, kann er nur schlecht erkennen, woran das liegt", sagte Patrick Traynor, Assistant Professor an der Georgia Tech, gegenüber der 'NetworkWorld'.

Der Netzbetreiber habe hingegen die Möglichkeit zu erkennen, wenn sich viele Geräte ähnlich falsch verhalten. Damit besteht die Möglichkeit, schnell auch gegen bisher unbekannte Malware vorzugehen und größere Schäden zu verhindern, hieß es weiter.

Das Geld der NSF soll von den Forschern nun eingesetzt werden, um ein eigenes Testnetz aufzubauen. In diesem will man die Technologie in der Praxis erproben.
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