BBC muss DRM-Pläne für HDTV vorerst aufgeben

TV & Streaming Die britische Sendeanstalt BBC darf vorerst keine DRM-Mechanismen in ihre HD-Programme, die zum Jahresende starten sollen, implementieren. Das entschied die Regulierungsbehörde Ofcom. Die Situation ist kompliziert: Einerseits fordern Medienkonzerne und Filmstudios, von denen ein großer Teil der Inhalte stammen, eine Verschlüsselung der HD-Übertragungen - andererseits untersagen die aktuellen BBC-Lizenzen eine Kodierung der öffentlich-rechtlichen Programme.

Als Kompromiss sollten zumindest die Meta-Daten verschlüsselt werden, die den Set-Top-Boxen beim Empfang die benötigten Informationen über die jeweiligen Inhalte vermitteln. Die Ofcom hatte in einer ersten Stellungnahme angemerkt, dass dazu ebenfalls eine Änderung an den aktuellen Lizenzen nötig sei und wollte eine weitergehende Prüfung einleiten.

Das Thema wurde in Großbritannien daraufhin breit diskutiert. Das Vorhaben stieß dabei in der Öffentlichkeit auf Ablehnung. Man wollte sich nicht dem Risiko aussetzen, dass die Inhalte-Anbieter letztlich zusätzliche Steuerungs-Informationen in den Metadaten unterbringen, die wegen der Verschlüsselung nicht kontrolliert werden können.

Immerhin liefe man Gefahr, dass festgelegt wird, wie lange eine bestimmte Sendung gespeichert oder wie oft sie abgespielt werden darf - und dies bei einem Sender, der durch die Gebührenzahler finanziert wird. Wegen des zunehmenden Drucks in der Öffentlichkeit legte die Ofcom nun fest, dass es keine Änderung an den Lizenzen geben wird.
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