 Der Software-Entwickler Adobe will weltweit fast jeden zehnten Arbeitsplatz streichen. Insgesamt sollen 680 Stellen gestrichen werden, geht aus einer Mitteilung an die US-Börsen- und Handelsaufsicht SEC hervor.
Dies entspricht neun Prozent der gesamten Belegschaft. Zuletzt kaufte Adobe den Webanalyse-Spezialisten Omniture für 1,8 Milliarden US-Dollar. Auch hier hatte es nach der Übernahme Entlassungen gegeben. Von den neuen Kürzungen soll Omniture nicht betroffen sein, betonte Adobe.
Dass die Wirtschaftskrise auch an Adobe nicht spurlos vorbeigeht, bemerkte man zum ersten Mal im Dezember 2008, als insgesamt 600 Mitarbeiter entlassen wurden. Das Geschäft mit Photoshop, den PDF-Tools und Online-Anwendungen läuft nicht mehr wie gewohnt.
Für die Entlassung der Mitarbeiter plant Adobe Kosten über 65 bis 71 Millionen US-Dollar ein. Allein im laufenden vierten Quartal werden voraussichtlich bis zu 20 Millionen US-Dollar anfallen. Langfristig will man durch diese Maßnahme jedoch sparen.
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