Mac OS X: Apple streicht Support für Atom-CPUs

MacOS In der letzten Woche tauchte zum ersten Mal das Gerücht auf, dass Apple den Support für Intels Netbook-Prozessoren Atom streichen will. In einer Entwicklerversion von Mac OS X 10.6.2 wurde die Unterstützung entfernt.

Kurze Zeit später gab es Entwarnung - offenbar war der notwendige Code nur temporär verschwunden. Doch seit gestern steht das fertige Update für den "Snow Leopard" zur Verfügung und die Befürchtungen haben sich bewahrheitet. In zahlreichen Blogs kann man lesen, dass Netbooks mit Max OS X nach dem Update in einer Neustart-Schleife feststecken.


Offiziell lässt sich Mac OS X 10.6 nicht auf Netbooks einsetzen, mit viel Bastelarbeit ist es aber möglich. Nun hat Apple der Fremdnutzung seines Betriebssystems einen Riegel vorgeschoben. Wer das Apple-Betriebssystem weiterhin auf seinem Netbook nutzen möchte, muss zukünftige Updates auslassen.

Mit der Aktualisierung auf Version 10.6.2 hat Apple insgesamt 58 Fehler aus der Welt geschafft, von denen die Hälfte die Sicherheit beeinflussen könnte. Abgesehen von den Sicherheitsupdates konnte Apple insgesamt 14 Probleme mit dem Betriebssystem selbst beheben und die Stabilität zahlreicher Programme verbessern.
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C'est la vie. - Wird sich dann zeigen, wenn Apple etwas ähnliches wie ein Netbook rausbringen wird. Ehrlich gesagt, würde ich aber eh nicht Mac OS X auf einen Standard PC oder Netbook installieren. Da gibt es offizielle Alternativen für. Auf meinem Macbook Pro hier ist es ja etwas anderes. Daher sollte es nicht besonders tragisch sein. Netbooknutzer können gepflegt und offiziell Windows 7 installieren. :) MfG Fraser
 
Einfach das maximale Freiheit bietende Orginal mit Daemons inside und Hörnchen kostenlos und legal benutzen, anstatt das nachgemachte Unfreie von Apple, oder das gute Linux mit Pinguin kostenlos und legal benutzen! Freiheit kostenlos und legal FTW! http://tinyurl.com/ydyzs8f
 
@Fusselbär: Also BSD gefällt mir besser (zumindest deinem Link nach) :-)
 
@satyris: Ein ganz wichtiger Unterschied ist, das die BSDs komplette Betriebssysteme sind, während Linux nur der Kernel ist, der erst von Distributionen mit GNU Tools zu einem lauffähigem Betriebssystem zusammengestellt wird. Selbst wenn man mal alle installierten Anwendungen (Ports) sich auf einem BSD zerfrickeln sollte, dann steht das Basissystem, nämlich das BSD (Kernel & World), immer noch wie ein Fels. Apple hat sich ein BSD geschnappt und es quasi in Gefangenschaft gesteckt. Darum finde ich die Wiederbefreiung mittels Hackintosh auch nicht wirklich verwerflich, stelle aber die Sinnhaftigkeit in Frage. Irgendjemand, der sich ein MacOSX kostenneutral "besorgt" muss immer irgendwie etwas in Sorge sein erwischt zu werden, was womöglich gesunden sorgenfreien Schlaf behindert. Jemand, der erst Kohle für MacOSX ausgiebt, um dann doch ausgiebig zu basteln, ist sicherlich kein Verbrecher, wie Apple das so ungefähr weismachen will, aber hätte das auch billiger und einfacher mit den freien BSDs haben können. Oder einfach das gute Linux benutzen, da gibt es ja sehr einfach zu handhabende Geschmacksrichtungen, wie Ubuntu oder openSUSE und auch speziell auf Netbooks abgestimmte Geschmacksrichtungen.
 
@Fusselbär: OSX ist aber auch nicht nur BSD sondern auch große Teile Nextstep. Hier gibts ein ganz gutes Schaubild dazu: http://tinyurl.com/ygbbee5


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