EU: Such-Anbieter dürfen nur 6 Monate speichern

Internet & Webdienste Die EU hat Microsoft, Google und Yahoo aufgefordert, die Dauer der Speicherung Suchanfragen bei ihren Suchmaschinen zu verkürzen, nachdem die Unternehmen eine Speicherung für mehr als sechs Monate nicht ausreichend rechtfertigen konnten. Bisher halten die Suchmaschinenbetreiber bestimmte Informationen zu den von den Nutzern getätigten Anfragen für bis zu 18 Monate vor, um damit unter anderem die von ihnen geschalteten Werbeanzeigen in den Suchergebnissen genauer den Interessen der Anwender anpassen zu können.

Gegenüber 'Bloomberg' verteidigte ein Sprecher von Google die Vorhaltung von Daten zu Suchanfragen. Dies sei unter anderem sinnvoll, weil so der Verbreitung von Schadsoftware und Betrugsversuchen vorgebeugt, Rechtschreibfehler korrigiert oder Prognosen über aktuelle Themen erstellt werden können.

Ähnliche Argumente zitierten auch Yahoo und Microsoft. Zwar sicherten alle Unternehmen zu, die Speicherdauer der Daten zu Suchanfragen zu reduzieren, doch noch gibt es auch nach Angaben der EU eine Reihe von Details, die zunächst geklärt werden müssen. Vorerst haben die Suchmaschinenbetreiber drei Monate Zeit, sich ausführlich zu ihren Plänen zur Begrenzung der Speicherdauer zu äußern.
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