Sophos: Windows 7 für acht von zehn Viren anfällig

Windows 7 Die Sicherheitsexperten von der Firma Sophos haben untersucht, wie gut Windows 7 einer Infektion mit Viren, Trojanern und anderer Schadsoftware widerstehen kann, wenn es ganz ohne Antivirus-Software betrieben wird.

Die Ergebnisse fallen wenig überraschend aus. Beim Test mit der finalen Ausgabe und eingeschalteter User Account Control (UAC) unter Verwendung von 10 bei Sophos' Abteilung für die Bekämpfung aktueller Bedrohungen eingangengen Virenbeispielen, konnte Windows 7 nur zwei Angriffen widerstehen, so Chester Wisniewski von Sophoes im firmeneigenen Weblog.


In einem der Fälle blockte die UAC die Ausführung der infizierten Datei erfolgreich. Für Sophos ist jedoch die erfolgreiche Ausführung der meisten anderen Samples ein Beleg dafür, dass die Benutzerkontensteuerung in der bei Windows 7 üblichen Standardeinstellung keine erfolgreiche Abwehr von Angriffen erlaubt.

Sophos empfiehlt deshalb ebenso wie Microsoft, dass grundsätzlich eine zusätzliche Antivirus-Software eingesetzt werden sollte. Letztlich sei Windows 7 mit Blick auf Viren, Trojaner und andere Schadsoftware aus dem Internet kaum besser geschützt als seine Vorgänger, so das Unternehmen.

WinFuture Special: Windows 7
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Welche Viren wurden getestet? Kann ja jeder x beliebige Virus sein.Und welche Art von Viren handelt es sich? der Test ist mehr als vage bzw. gibt die News keine genauen Infos.
 
@StefanB20: Naja ist ja eigentlich egal welche Virenform es geht. Es geht um Viren nicht um Rootkits. MS kann sich ja nicht hinstellen und sagen, UAC verhindert nur die Schwachen Infektionen :) Welche viren benutzt worden sind kannste im Blog nachlesen.
 
absolt lächerlicher "test" von sophos. denn das "von 10" ist offenbar wörtlich gemeint, mehr beispiele führt man ja nicht auf. und zwischen 32 und 64 bit sehe ich hier auch keine unterscheidung.
 
@ThreeM: Es ist schon interessant welche Art von Virus getestet wird. Es macht einen gewaltigen Unterschied, ob man das System oder Anwendungen angreift, ob man einen klassischen Virus, einen Wurm oder einen Trojaner testet, ob man Bootviren, Scriptviren oder was auch immer prüft, ob man verschlüsselte Viren, polymorphe Viren oder metamorphe Viren hat. Letztendlich sollte jedem bekannt sein, dass man ein Antivirus-Programm braucht - auch wenn man ein anderes OS wie Linux oder OS X nutzt. Wer das nicht tut, dem sollte man sofort den Rechnerzugang sperren. Administratoren die das nicht tun dürfen nach deutscher Rechtsprechung sogar ohne Abmahnung fristlos gekündigt werden. Und das ist gut so.
 
[re:4] 0711 am 04.11.09 18:29 Uhr
(-1
@ThreeM: doch sicher macht das einen unterschied...vorallem weil eben die uac standardeinstellung verwendet wurde! ___________________________________ edith: werter minus klicker, es macht in der standardeinstellung unter windows 7 einen unterschied weil der kontext in dem die schadsoftware läuft/laufen will entscheidend ist....


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