 Der Telekommunikationsausrüster Nokia Siemens Networks plant Massenentlassungen. Auch die deutschen Standorte dürften davon deutlich betroffen sein. Hierzulande sind rund 10.000 der insgesamt 64.000 Beschäftigten tätig.
Etwa 6.000 Leute, also fast 10 Prozent der Belegschaft, sollen nun vor die Tür gesetzt werden. Die Maßnahme ist Bestandteil eines Planes, das schon länger recht erfolglos operierende Joint Venture wieder auf Kurs zu bringen und mit Ericsson und verschiedenen asiatischen Anbietern konkurrieren zu können.
Wie das Unternehmen mitteilte, könne die Zahl der Entlassungen auch niedriger oder höher ausfallen. Die Verteilung auf die einzelnen Länder sei derzeit noch gar nicht geklärt. Ziel sei es aber auf jeden Fall, bis zum Ende des kommenden Jahres 550 Millionen Euro einzusparen.
Außerdem werde Nokia Siemens Networks von derzeit fünf auf drei Segmente umstrukturiert. Damit wolle man sich auf die veränderten Bedingungen am Markt einstellen, hieß es. Auf jeden Fall soll ein weiterer Rückgang des Umsatzes und die damit verbundenen Auswirkungen auf die Gewinne gestoppt werden. Zuletzt gaben die Einnahmen um ganze 20 Prozent auf 9,8 Milliarden Euro nach.
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