Schweiz: Gericht kehrt wieder zu Windows zurück

Wirtschaft & Firmen Das Bundesverwaltungsgericht (BVGer), das größte Gericht der Schweiz, wird wieder zu einer IT-Umgebung auf Basis von Microsoft-Produkten wechseln. Derzeit kommen verschiedene Open Source-Produkte zum Einsatz. Das BVGer entstand erst im Jahr 2007. Damals wurden landesweit verschiedene Justiz-Gremien, die jeweils lokal die gleichen Aufgaben hatten, zusammengefasst. Insgesamt sind derzeit etwa 70 Richter und 300 Mitarbeiter für das BVGer tätig, berichtete das Schweizer Magazin 'Inside-IT'.

Diese arbeiteten vor der Zusammenlegung mit den herkömmlichen Microsoft-Umgebungen. Mit seiner Gründung wurde das BVGer aber dem Bundesgericht unterstellt und musste auch auf dessen Open Source-Umgebung wechseln. Seitdem hält sich allerdings hartnäckiger Widerstand gegen diese Umstellung.

Das BVGer erhielt daraufhin die Erlaubnis, den Einsatz einer eigenständigen IT-Umgebung zu prüfen. Bereits früh war also klar, dass man zurück zu den Produkten aus Redmond gehen wird. Nun ist der Beschluss endgültig da. Ab Ende 2010 wird die Umstellung wohl beginnen.

Unklar ist derzeit noch, ob man vorerst Windows Vista oder gleich Windows 7 einsetzt. In Sachen Büro-Software wird voraussichtlich Office 2007 installiert. Die Ausgaben werden voraussichtlich gleich bleiben. Das ist zumindest das Ergebnis einer konkreten Analyse der Einsatzumgebung durch die Unternehmensberatung KPMG.
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