Microsoft: Internet-Würmer erleben neuen Boom

Microsoft In der ersten Hälfte des Jahres 2009 hat das Aufkommen von Würmern, die sich über das Internet verbreiten, wieder deutlich zugenommen. Im Vergleich zu den vorangegangenen sechs Monaten verdoppelte sich ihre Zahl nach Angaben von Microsoft.

Gleichzeitig war weniger gefälschte Sicherheitssoftware im Umlauf, wobei es sich um Schadprogramme handelt, die dem Anwender vorgaukeln, sein Rechner sei mit Viren infiziert, nur um so auf die Festplatte zu gelangen und weitere Viren und Spyware nachzuladen.


Dies geht aus Microsofts jüngst veröffentlichtem Security Intelligence Report hervor, der halbjährlich erscheint und die Statistiken des Malware Removal Tools, von Hotmail, Windows Live Messenger und anderen Programmen des Unternehmens zur Grundlage hat.

Nachdem Würmer zuletzt eher eine untergeordnete Rolle spielten, sind sie nun wieder zur zweitwichtigsten Bedrohung für Internet-Nutzer geworden, so Microsoft. Außerdem habe man nachvollziehen können, dass die Autoren von Schadsoftware zunehmend mit Unternehmens-ähnlichen Strukturen arbeiten, da sie ebenfalls Release-Zyklen in der Entwicklung ihrer Viren und Würmer verwenden.
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Oh. Dann wirds auch wieder für OSX gefährlich ^^ (Wie war das noch mit der "Notwendigkeit eines Virenscanners" *denk*)
 
@Slurp: Naja zur Zeit brauchst du dir keine Sorgen machen, denn die Virenhersteller konzentrieren sich immer auf das OS was am meisten genutzt wird und das ist Windows. Denn was würde einen Hersteller eines Viruses was bringen wenn er einen Virus schreibt der nur auf einen System läuft, das kaum verbreitet ist.
 
@basti2k: Wieso Sorgen? Im Gegenteil. Würde ich irgendeinen Trojaner oder Wurm herstellen, dann wohl für Mac. Denn da ist die Gefahr am geringsten, von Virenscannern entdeckt zu werden. Grund: nicht vorhandensein.
 
@Slurp: Es gab schon welche, hat bloß nichst gebracht, denn da kamen die Updates dagegen zu schnell (da MacOS auf einen modifizierten Linux-Kernel setzt ist das auch kein Wunder)
 
@basti2k: Und was hilft ein Update gegen ein freiwillig vom User ausgeführtes Programm?


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