 Der mutmaßliche Erpresser des Sozialen Netzwerks schülerVZ hat sich verschiedenen Meldungen zufolge das Leben genommen. Er wurde am heutigen Samstagmorgen in seiner Zelle in der Jugendstrafanstalt Plötzensee tot aufgefunden.
Auf eine Anfrage hin von ' ORF' bestätigte der Sprecher der Justizverwaltung, Bernhard Schodrowski, den Tod des 20-Jährigen. Dem Beschuldigten wurde Erpressung des Social Networks schülerVZ vorgeworfen. Laut Schodrowski sprechen die Umstände für einen Suizid. Auf weitere Einzelheiten wollte der Sprecher jedoch nicht eingehen.
Mit den Informationen, die ein Crawler in zahlreichen Profilen sammelte, habe der Beschuldigte Geld von den Betreibern der VZ-Netzwerke erpressen wollen, hieß es dazu von der Staatsanwaltschaft Berlin.
Angeblich drohte er damit, die Daten nach Osteuropa zu schaffen, wenn nicht bezahlt würde. Festgenommen wurde der aus Erlangen stammende Mann am 18. Oktober in Berlin.
Mitte Oktober wurden dem Blog Netzpolitik mehr als eine Million Datensätze von den Nutzern des Online-Netzwerks schülerVZ zugespielt.
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