Notebook-Akkus: Steigendes Risiko für Flugzeuge

Notebook Die Flugsicherheits-Behörde der USA, die FAA, befürchtet, dass Notebook-Akkus zu einem zunehmenden Risiko werden. Die Häufigkeit von Problemen habe sich in den letzten Jahren verdichtet. Das sagte ein Vertreter der FAA gegenüber der US-Tageszeitung 'New York Times'. Die Zahl der Zwischenfälle ist zwar nicht sonderlich hoch - 22 Akkus überhitzten seit 1999 innerhalb von Flugzeugkabinen und fingen Feuer - über die Hälfte ereignete sich aber binnen der letzten drei Jahre.

Die Behörden geben dem hohen Konkurrenzdruck der Hersteller die Schuld für die zunehmende Gefahr. Die Industrie versuche die Leistungsfähigkeit möglichst weit zu verbessern. "Kleinere Akkus, längere Laufzeiten in Verbindung mit Anschlüssen, die Überhitzen können - das birgt Risiken", sagte Joe Delcambre, Sprecher der Hazardous Materials Agency.

Allerdings besteht derzeit noch kein Anlass zur Sorge, dass Notebooks und andere Akku-betriebene Geräte bald nicht mehr in Flugzeugen genutzt werden dürfen. Im Gegenteil - es wird eher darauf hinauslaufen, dass die Geräte sich möglichst im Blick des Besitzers befinden sollen, damit auf Zwischenfälle schnell reagiert werden kann.

Notebooks sollen hingegen nicht mehr in den Gepäckfächern über den Sitzen verstaut werden dürfen, empfiehlt Merritt Birky, eine frühere Expertin der FAA für Brände und Explosionen. Dort sei der Ausbruch eines Feuers am gefährlichsten.
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