Filme sollen bald später in die Videotheken kommen

Wirtschaft & Firmen Einige der großen Hollywood-Studios denken derzeit darüber nach, DVDs erst später für den Verleih durch Videotheken freizugeben. Das soll die Verkaufszahlen von Filmen auf Datenträgern kurzfristig ankurbeln. Nach der Ausstrahlung im Kino sollen die neuen Produktionen dann zuerst als Kaufversion im Handel erhältlich sein. In Videotheken dürfen sie dann erst einige Wochen später zur Ausleihe bereitgestellt werden. Das geht aus einem Bericht der US-Tageszeitung 'New York Times' hervor.

Die Zeitung beruft sich dabei auf Angaben von Reed Hastings, dem Chef der Online-Videothek Netflix. Dieser habe bereits mehrfach entsprechende Gespräche mit verschiedenen Studios geführt, hieß es. Quellen aus dem Umfeld verschiedener Filmproduktionsfirmen hätten dies auch bestätigt.

Die Verleih-Sperre könnte bereits im kommenden Jahr in Kraft treten. In der Regel ist derzeit eine Frist von einem Monat im Gespräch, bis ein Film nach der Veröffentlichung auf DVD auch in die Regale der Videotheken gestellt werden darf.

Die Zahl verkaufter Filme war in den letzten Monaten spürbar zurückgegangen. Als Ursachen sieht man einerseits Effekte durch die Weltwirtschaftskrise, andererseits aber auch die Verfügbarkeit bequemerer Leih-Möglichkeiten wie Online- und Versand-Videotheken, die die Filme zu günstigen Preisen direkt nach Hause bringen.
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