Bund schafft tausende verschlüsselte Handys an

Datenschutz Der Bund investiert mehrere Millionen Euro in Kryptohandys vom Düsseldorfer Unternehmen Secusmart. Damit reagiert man auf die zunehmenden Risiken durch das Belauschen von Mobilfunkverbindungen. Am 22. Oktober 2009 hat das Beschaffungsamt des Bundesministerium des Innern (BMI) mit Secusmart den Rahmenkaufvertrag zur Beschaffung von mehreren tausend Krypto-Handys für Bundesbehörden unterzeichnet. Die Geräte werden aus Mitteln des Konjunkturprogramms beschafft.

Die vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) für Inhalte, die als Verschlusssache nur für den Dienstgebrauch (VS-NfD) gekennzeichnet sind, zugelassene Sprachverschlüsselung ermöglicht den Bundesbehörden, abhörsicher mit modernen Mobiltelefonen zu kommunizieren.

Man reagierte damit auf eine Sicherheitswarnung des BSI. Im Juli diesen Jahres publizierte das Bundesamt ein Papier zur Sicherheit von Mobiltelefonen nach GSM-Standard und kam darin unter anderem zu folgender Bewertung: "Die Kommunikation mit GSM-Mobiltelefonen ist ohne hinreichende Sicherheitsmaßnahmen als unsicher anzusehen."

Die Ver- und Entschlüsselung eines Gesprächs findet bei den neuen Systemen innerhalb der Secusmart Security Card statt, die im Speicher-Slot des Mobiltelefons steckt. Secusmart verwendet dabei den gleichen Verschlüsselungsalgorithmus wie im TETRA-Netz der deutschen Sicherheitsbehörden. Zur Abwehr von "Man-in-the-Middle-Angriffen" werden die Gesprächsteilnehmer zertifikatsbasiert authentisiert.
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