Datenschutz: Deutsche Bahn zahlt Millionenstrafe

Wirtschaft & Firmen Die Deutsche Bahn hat sich dazu bereiterklärt, ein Bußgeld in der Höhe von 1,12 Millionen Euro für das Ausspionieren von Mitarbeitern zu bezahlen. Künftig will sich die Bahn vorbildlich in diesem Zusammenhang verhalten. Der Berliner Datenschutzbeauftragte Alexander Dix teilte mit, dass die Summe von 1,12 Millionen Euro das höchste Bußgeld darstellt, welches eine deutsche Datenschutzaufsichtsbehörde bislang auferlegt hat. Durch das Begleichen von diesem Betrag werden sämtliche bekannt gewordenen Datenschutzverstöße der Deutschen Bahn geahndet.

In den vergangenen Jahren haben sich bei der Bahn mehrere Fälle zugetragen, bei denen der Datenschutz der Mitarbeiter verletzt wurde. Unter anderem wurde der E-Mail-Verkehr der Mitarbeiter überwacht.

Überdies hatte das Unternehmen angeblich aus Gründen der Korruptionsbekämpfung die Daten der Angestellten und deren Angehörigen überprüft.

Dix wertet das geplante Vorhaben der Deutschen Bahn als sehr positiv. Immerhin will sich der Konzern zu einem Vorbild in Sachen Datenschutz entwickeln und hat aus diesem Grund ein zugehöriges Vorstandsressort "Compliance, Datenschutz und Recht" eingerichtet.

Der Berliner Datenschutzbeauftragte ist der Meinung, dass die Bahn die richtigen Konsequenzen aus den Vorfällen in der Vergangenheit zieht.
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