Wine 1.1.32 - Windows-Laufzeitumgebung für Linux

Linux Wine ist eine kostenlose Laufzeitumgebung, die die Ausführung von Windows-Applikationen unter Linux und anderen POSIX-kompatiblen Systemen ohne spürbare Performanceverluste ermöglicht. Die Liste der unterstützten Programme wächst stetig.

Zu den unterstützten Anwendungen zählen zum Beispiel Adobe Photoshop, Microsoft Office und Internet Explorer, aber auch einige 3D-Spiele, die sogar im Vollbildmodus ausgeführt werden können. Nicht implementierte Programmbibliotheken lassen sich bei Bedarf aus einer bestehenden Windows-Installation nachladen.

Laufzeitumgebung Wine
Der nur für Windows erhältliche Editor PSPad mit Hilfe von Wine unter Linux

Die ersten Schritte machte Wine Anfang der 90er Jahre. Damals war nur die API von Windows 3.1 enthalten. Da inzwischen mehrere unterschiedliche Versionen des Microsoft-Betriebssystems verfügbar sind und die Programmierschnittstellen meist nicht öffentlich dokumentiert werden, war die Entwicklung laut Herstellerangaben mit hohem Aufwand verbunden.

Changelog:
  • Many crypto fixes, particularly on 64-bit.
  • Improved DVD access on Mac OS.
  • Several common controls improvements.
  • Various HTML support improvements.
  • More DIB optimizations.
  • Various bug fixes.

Eine Liste mit allen in dieser Version behobenen Fehlern erhalten Sie auf der Projektwebsite.

Website: winehq.org

Lizenztyp: LGPL/Kostenlos
Download: Wine 1.1.32 für Linux (15,2 Mb)
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Gibt es auch eine Linux-Laufzeitumgebung für Windows?
 
@Ryokan: cygwin http://tinyurl.com/w3dz ist aber nicht wirklich vergleichbar mit wine. stellt afaik nur die gnu tools bereit. kde for windows ( http://tinyurl.com/3325u8 ) soll ganz nett sein wenn man kde programme unter windows nutzen möchte.
 
@Ryokan: Da gibt's das Lina Projekt, ist aber noch ganz am Anfang, glaube auch nicht, dass es jemals an den Reifegrad von Wine rannkommt... http://linasoftware.com/
 
@Schließmuskel: für lina müssen leider die apps extra angepasst werden.
 
@Ryokan: jain ... das ist eine Frage, die nicht so einfach beantwortet werden kann. Anders als bei Windows gibt es bei Linux nicht wirklich die Binärkompatibelität. Und anders als bei Windows gibt es nicht nur eine Benutzeroberfläche, sondern mehrere (KDE/GNOME ...). Das macht es schwierig, zu definieren, was ein Linux-Programm eigentlich ist (Konsole/KDE/GNOME/Linux/BSD oder wurde es für einen ganz anderen Kernel kompiliert). Da Linux-Programme meist OpenSource sind, stellt sich diese Frage aber oft ohnehin nicht, es gibt für fast alle Linux-Programme (nennen wir sie jetzt ruhig mal so) auch immer eine Windows-Version. Nun kann man sagen, dass die GTK-Runtime-Umgebung eine Linux-Laufzeitumgebung darstellt (Runtime = Laufzeit, diese wird von Programmen wie Pidgin, Xchat, GIMP und inkscape benötigt) - allerdings eine Source-kompatible. Oder die QT-Bilbliothek (für die Sources von KDE-Programmen). Bei Windows-Programmen ist es einfacher: sie sind immer für den NT-Kernel kompiliert und für die Win32-GUI (und Nachfolger) geschrieben worden.


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