 Mehrere Musiker, Produzenten und Autoren fühlen sich von den Angeboten der Videoplattform YouTube bedroht. Der Hamburger Rechtsanwalt Jens Schippmann vertritt diese Personen und hat bereits Strafanzeige erstattet.
In der kommenden Zeit wird sich die Staatsanwaltschaft Hamburg mit diesem Fall auseinandersetzen. Dem Mutterkonzern Google wird in diesem Zusammenhang vorgeworfen, Verletzung des Urheberrechts zu begehen. Ein förmliches Ermittlungsverfahren wurde laut einem Artikel von " DiePresse" bereits eröffnet.
Seit dem Bestehen der Videoplattform YouTube kam es immer wieder zu mehr oder weniger großen rechtlichen Auseinandersetzungen. Häufig wurden diese Unstimmigkeiten vor Zivilgerichten geführt. Besonders die Rechteinhaber fühlen sich an der teilweise nicht vergüteten Ausstrahlung von kommerziellen Videos gestört.
Die Betreiber von YouTube kommen den Rechteinhabern an dieser Stelle entgegen. Denn schon beim Hochladen der Inhalte soll geprüft werden, ob die Inhalte urheberrechtlich geschützt sind. Die Inhaber der Rechte können sich sodann entscheiden, ob die Videos mit Werbung finanziert oder entfernt werden sollen.
Dies scheint den deutschen Musikern jedoch nicht zu genügen. Ob es in diesem Fall tatsächlich zu einem Verfahren oder einer Anklage kommt, wird die Zukunft unter Beweis stellen.
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