Google Docs: Neue Sicherheitslücke ist Bedienfehler

Internet & Webdienste Am Montag berichteten wir über eine Sicherheitslücke im Online-Office von Google. Demnach wurde eine Vielzahl persönlicher Daten eines Google-Docs-Nutzers ohne Erlaubnis veröffentlicht. In den ersten Berichten hieß es, dass ein Update der Software für diese Sicherheitslücke verantwortlich sein soll. Inzwischen hat sich Google zu dieser Thematik geäußert und Entwarnung gegeben. Gegenüber dem ZDF erklärte der Google-Pressesprecher Stefan Keuchel, dass es sich lediglich um einen Bedienfehler gehandelt hat.

"Wenn es tatsächlich eine Sicherheitslücke gegeben hätte, wäre das ein großes Thema für uns gewesen", sagte Keuchel. "Aus diesem Grund haben wir seit der Meldung eine Taskforce zur Klärung des Vorfalls eingesetzt." Die Techniker in der amerikanischen Google-Zentrale konnten anhand der Protokolle der Nutzerkonten eine Verkettung unglücklicher Umstände rekonstruieren.

Der Auslöser der Panne war demnach eine Dokumentenvorlage eines Drittanbieters. Alle betroffenen Nutzer hatten diese Vorlage aus einem Blog heraus direkt in Google Docs geöffnet. Dadurch hatten sie gleichzeitig Schreibrechte an dieser Datei. Der Anwender, der über die Sicherheitslücke berichtete, duplizierte die Vorlage und füllte sie mit eigenen Inhalten. Dabei muss er versehentlich ein Dialogfenster bestätigt haben, dass auch die bisherigen Mitbearbeiter das neue Dokument sehen und bearbeiten dürfen.
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