 Nachdem es am Wochenende zu einem Datenabgriff beim Social Network SchülerVZ kam, hat die Berliner Polizei am gestrigen Sonntag einen Verdächtigen festgenommen. Dies bestätigte ein Polizeisprecher gegenüber ' heise.de'.
Bei dem Verdächtigen handelt es sich um einen Mann, dem das Ausspähen von Datenbeständen vorgeworfen wird. Ob es sich bei dem Verbrechen auch um Erpressung handelt, sollen die weiteren Ermittlungen des Landeskriminalamtes Berlin zeigen.
Der Verdächtige hatte einen Crawler programmiert, mit dem er die öffentlich einsehbaren Daten anderer VZ-Nutzer automatisch ermitteln und abspeichern konnte. Er selbst war ebenfalls bei SchülerVZ angemeldet, um an die Profildaten der Jungen und Mädchen zu gelangen.
Der Branchenverband Bitkom warnte angesichts des aktuellen Falls vor der Sicherheit speziell für Kinder: "Beim Datenschutz von Kindern und Jugendlichen in Online- Netzwerken muss ein Höchstmaß an Sicherheit gewährleistet sein. Das muss allerhöchste Priorität genießen", sagte Bernhard Rohleder.
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