Insider-Handel: Intel- und IBM-Manager verhaftet

Recht, Politik & EU Die US-Bundespolizei FBI hat sechs Geschäftsmänner festgenommen, die ihre Gewinne aus Aktienspekulationen durch illegale Insider-Geschäfte verbessert haben sollen. Unter ihnen befinden sich auch Manager von IBM und Intel. Laut einem Bericht der US-Nachrichtenagentur AP verhafteten die Ermittler unter anderem Rajiv Goel, Leiter des Bereichs strategische Investitionen bei Intel. Außerdem wurde Robert Moffat, Senior Vice President in der Systems and Technology Group bei IBM, festgenommen.

Hinzu kommen Manager aus dem Umfeld von Unternehmensberatungen. Gemeinsam sollen sich die Beschuldigten mit Insider-Informationen geholfen haben, Wertpapiere von Google, Polycom und den Hilton Hotels mit guten Gewinnen zu handeln. Nach bisherigen Erkenntnissen verschafften sie sich so Profite in Höhe von über 25 Millionen Dollar.

Als Hauptbeschuldigter gilt Raj Rajaratnam, der als Portfolio-Manager des Hedge-Funds Galleon Group tätig ist. Dieser ist selbst bereits Milliardär. Die Beschuldigten müssen nun nicht nur mit strafrechtlichen Konsequenzen, sondern auch mit zivilrechtlichen Forderungen durch die US-Börsenaufsicht SEC rechnen.
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