Nach SchülerVZ-Panne: Datenschützer warnen

Datenschutz Nachdem am Wochenende eine Datenpanne beim Social Network SchülerVZ bekannt wurde, hat der Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar jetzt davor gewarnt, persönliche Daten in das Netz zu stellen.

"Der Fall zeigt, dass man sich überlegen muss, wo man Daten preisgibt, speziell im Internet", kommentierte er gegenüber der 'Berliner Zeitung'. "Daten, die im Internet stehen und von einer großen Zahl von Menschen genutzt werden, können nur schwer gegen Missbrauch geschützt werden."


Auch der Branchenverband Bitkom warnte angesichts des aktuellen Falls vor der Sicherheit speziell für Kinder: "Beim Datenschutz von Kindern und Jugendlichen in Online- Netzwerken muss ein Höchstmaß an Sicherheit gewährleistet sein. Das muss allerhöchste Priorität genießen", sagte Bernhard Rohleder gegenüber der Zeitung.

Der Täter, der mehr als eine Million Datensätze entwendet hat, wurde inzwischen identifiziert. Die Betreiber von "schülerVZ" haben das Datenleck bereits bestätigt und entsprechende Maßnahmen ergriffen. Die Datensätze enthielten Namen, Alter, Schule und Profilbilder.
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so rein aus neugier. wo kann ich den noch meine daten weitergeben ? irgendwie kann niemand persönliche daten geheim halten, von der telekom kann man es auch nicht erwarten, selbst das bürgerbüro gibt die daten weiter. ist schon traurig irgendwie.
 
@starchildx: Mit Daten wird das meiste Geld verdient. Ohne dies, wäre vieles nicht so günstig, wie es heute ist.
 
@Kalimann: Was wäre denn deiner Meinung nach nicht so günstig? Außer personalisierte Werbung vielleicht.
 
@satyris: Ich könnte mir vorstellen das gerade die Telekommunikationsbranche von den Verkauf von Daten profitiert und dadurch die DSL/Telefon Preise subventioniert werden. DSL 16k und Telefonflat für unter 30 Euro... vor nicht zu langer zeit hat man das dreifache gezahlt für nichtmal 10% der Leistung und das liegt sicher nicht daran, das der Betrieb/Die Instandsetzung heute günstiger geworden ist.
 
@starchildx: Frage Dich doch mal selbst: Warum willst Du Deine Daten denn weitergeben? Warum muss man denn seinen Beruf angeben, wenn man bei z.B. ATU eine Kundenkarte bestellt (Ich habe diese Angabe verweigert). Warum will ALDI wissen, wer Du bist, wenn Du eine Prepaid-Handykarte kaufst? Warum ist es so wichtig, sich dem System zu verweigern und zu versuchen mit Falschangaben das System zu sabotieren? Daten sind das "Erdöl" des 21. Jahrhunderts.


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