Analyst: Desktop-Linux noch 5 Jahre hinter Windows

Linux Geht es nach dem IT-Consulting-Unternehmen Ovum gibt es noch zahlreiche Inkonsistenzen zwischen den zahllosen Linux-Varianten, die einer weiteren Verbreitung des freien Betriebssystems im Wege stehen. Es gebe bei Linux mit KDE und Gnome zwei besonders häufig verwendete grafische Benutzeroberflächen, die zwar von manchen als Zeichen für eine größere Wahlfreiheit betrachtet werden, insgesamt aber für Verwirrung unter den Kunden sorgen. Durch die Anpassungen für verschiedene Distributionen werde dieser Effekt noch verstärkt, so Ovum-Analyst Laurent Lachal gegenüber 'ZDNet Asia'.

Ein weiteres Problem sieht Lachal in der zwischen den Distributionen unterschiedlichen Umsetzung verschiedener Funktionalitäten. Oft würden für verschiedene Aufgaben andere Programme und Lösungen verwendet, die bei anderen Varianten von Linux wiederum vollkommen anders umgesetzt werden.

Lachals Kollege John Brand von der Firma Hydrasight sieht die Dinge ähnlich. Unternehmen würden vor allem deshalb vor Linux zurück schrecken, weil sie Probleme mit der Kompatibilität und dem Lifecycle-Management von Anwendungen für Linux-basierte Desktops befürchten.

Noch werde es einige Zeit dauern, bis Linux so weit ausgereift ist, dass es wirklich die Chance hat, sich weiter im Markt zu etablieren, so Lachal. Das Beispiel der Netbooks habe gezeigt, dass es noch eine gewisse "Trägheit" im Markt gebe, so dass Linux wohl noch die nächsten fünf Jahre das Betriebssystem einer Minderheit bleiben werde.
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