Analyst: Desktop-Linux noch 5 Jahre hinter Windows

Linux Geht es nach dem IT-Consulting-Unternehmen Ovum gibt es noch zahlreiche Inkonsistenzen zwischen den zahllosen Linux-Varianten, die einer weiteren Verbreitung des freien Betriebssystems im Wege stehen.

Es gebe bei Linux mit KDE und Gnome zwei besonders häufig verwendete grafische Benutzeroberflächen, die zwar von manchen als Zeichen für eine größere Wahlfreiheit betrachtet werden, insgesamt aber für Verwirrung unter den Kunden sorgen. Durch die Anpassungen für verschiedene Distributionen werde dieser Effekt noch verstärkt, so Ovum-Analyst Laurent Lachal gegenüber 'ZDNet Asia'.


Ein weiteres Problem sieht Lachal in der zwischen den Distributionen unterschiedlichen Umsetzung verschiedener Funktionalitäten. Oft würden für verschiedene Aufgaben andere Programme und Lösungen verwendet, die bei anderen Varianten von Linux wiederum vollkommen anders umgesetzt werden.

Lachals Kollege John Brand von der Firma Hydrasight sieht die Dinge ähnlich. Unternehmen würden vor allem deshalb vor Linux zurück schrecken, weil sie Probleme mit der Kompatibilität und dem Lifecycle-Management von Anwendungen für Linux-basierte Desktops befürchten.

Noch werde es einige Zeit dauern, bis Linux so weit ausgereift ist, dass es wirklich die Chance hat, sich weiter im Markt zu etablieren, so Lachal. Das Beispiel der Netbooks habe gezeigt, dass es noch eine gewisse "Trägheit" im Markt gebe, so dass Linux wohl noch die nächsten fünf Jahre das Betriebssystem einer Minderheit bleiben werde.
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[o1] hjo am 16.10.09 16:24 Uhr
(+28
was soll man da sagen. er hat recht.
 
@hjo: Ich würd ja sagen er versteht die Philosophie hinter Linux nicht :)
 
@ThreeM: so kann mans auch ausdrücken aber ich bevorzuge die erste
 
@s3m1h-44: Immer eine Frage des Standpunktes :)
 
@hjo: Es macht keinen Sinn Äpfel mit Birnen zu vergleichen. Privat ist mir Windows lieber, weil es halt alles kann. Beruflich sieht es mit Windows schlecht aus, da ich als Softwareentwickler im Bereich Server/Netzwerke viele Tools unter Linux habe, die mir unter Windows schlichtweg fehlen, bzw die ich mir erst überall zusammenkaufen müsste. Abgesehen davon ist es viel angenehmer einen Linux Server von einem Linux aus zu warten, als von einem Windows. Umgedreht ist es meiner Meinung nach genauso. Das mit dem Wirrwar stimmt meiner Meinung nach auch nicht. Eine Firma die sich für Linux entscheidet wird sicherlich immer die selbe Version einsetzen. Das machen die Firmen bei Windows ja auch so. Falls nu einer kommt mit Windows XP, Vista und 7... dem sage ich Debian 3, 4 und 5 und nu? xD . Aber ich finde schon interessant, was so Analysten alles rausfinden...


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