Sony Ericsson: Absturz geht ungebremst weiter

Wirtschaft & Firmen Der Handy-Hersteller Sony Ericsson steckt weiterhin tief in Problemen. Geringe Absatzzahlen lassen den Umsatz schrumpfen. Das Unternehmen musste so für das letzte Quartal einen Verlust ausweisen. 14,1 Millionen Mobiltelefone konnte Sony Ericsson im letzten Jahresviertel noch absetzen. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres waren es immerhin noch 25,7 Millionen. Das führte dazu, dass der Umsatz sich nahezu halbierte - von 2,8 Milliarden Euro auf 1,6 Milliarden Euro. Der Verlust stieg daraufhin auf 164 Millionen Euro.

Vor allem die lukrativeren Geschäfte im oberen Preissegment bleiben zunehmend auf. Der durchschnittliche Verkaufspreis aller abgesetzten Handys ist inzwischen von 122 Euro auf 114 Euro gesunken. Das Unternehmen schloss sich außerdem der vorsichtig positiven Prognose von Nokia nicht an, nach der der Rückgang der Handy-Verkaufszahlen weltweit weniger stark ausfällt als bisher angenommen.

Man rechnet weiterhin damit, dass der Gesamtabsatz der Branche 10 Prozent hinter dem Vorjahreswert bleibt. Nokia spricht nur noch von 7 Prozent. Allerdings berichtete das Management, dass die Umstrukturierungs-Maßnahmen langsam Wirkung zeigen. 500 Millionen hatte Sony Ericsson investiert, um den Hersteller wieder fit für die aktuellen Entwicklungen auf dem Markt zu machen.
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