Gates fordert Gemeinschaftaktion gegen den Hunger

Recht, Politik & EU Microsoft-Mitbegründer Bill Gates hat eine Gemeinschaftsaktion von Regierungen, Geldgebern, Forschern, Bauernverbänden und Umweltschützern zur Bekämpfung des grassierenden Hungerproblems gefordert.

Nachdem die Welternährungsorganisation FAO am Mittwoch mitteilte, dass global 1,02 Milliarden Menschen chronisch an Hunger und Armut leiden, machte Gates nun heute auf einer Experten-Runde in den USA Druck. Mit seiner Stiftung will er außerdem selbst in dem Bereich ein wichtiger Partner bleiben.


"Melinda (Gates Frau) und ich glauben, dass der stärkste Hebel für die Verringerung von Hunger und Armut darin besteht, die Ernten der Kleinbauern zu vergrößern", sagte Gates laut einem Bericht des Nachrichtenmagazins 'Der Spiegel'. In diesen Bereich werde man auch in diesem Jahr wieder 300 Millionen Dollar investieren, so Gates weiter.

Das Geld wird beispielsweise eingesetzt, um 1,6 Millionen Kleinbauern in Afrika über Radio mit wichtigen Informationen zu versorgen, die bei der Steigerung der Produktivität helfen können. In Uganda unterstützt man die Subventionierung des Zugangs zum Mobilfunk.

Weiterhin fließen Gelder in Forschungsprojekte, die sich mit dem Anbau lokaler Produkte befassen sowie in Bildungsinitiativen, in denen Bäuerinnen mehr über Boden- und Wassermanagement lernen können.

Ein weiteres Hindernis sieht Gates aktuell bei den Entwicklungshelfern. Hier gebe es einen "ideologischen Keil" zwischen den Befürwortern des Einsatzes von Technologien, die ohne Beachtung ökologischer Auswirkungen schnell helfen sollen, und jenen, die eine zurückhaltende, nachhaltige Entwicklung als einzige Möglichkeit für dauerhaften Erfolg sehen. Dies ist laut Gates jeweils die falsche Alternative - gemeinsam müsse man Lösungen finden, die schnelle und nachhaltige Produktivitätssteigerungen ermöglichen.
Diese Nachricht empfehlen:
 
Na dann lass knacken billy boy!
 
@Cheatha: Ist echt so. Billy Boy handelt wenigstens, die Andern labern ja nur.
 
"..über Radio mit wichtigen Informationen zu versorgen..." viel besser als das Geld selber, oder Saatgut und ähnliches. Ja mit Infos fangen die sicher viel an. Wenn man nicht einen Grossteil der Getreideproduktionen für dämliches Nutzvieh (damit die Fleischfresser unter euch ihr noch dämlicheres Schnitzel bekommen) draufgehen würde, könnte man alleine damit wesentlich zur Nahrungsmittelversorgung beitragen, aber auf eucher Schnitzel wollt ihr halt nicht verzichten. Ein weiter Anteil der Getreideflächen geht für die Herstellung von Bio-Diesel drauf (Raps), sehr schlau, damit wird man auch gleich diesen lästigen Regenwald gleich mit los (Rodung für Anbauflächen). Jedes männliche Kücken in einer Legefabrik wird sofort nach Geburt getötet. und, und, und, und.... Aber Infos wird den hungernden sicher helfen...
 
@tekstep: wenn du so eine drastische Haltung hast, warum postest du dann hier bei WF sinnlos Kommentare. Geh raus in die Welt zu Greenpeace oder was auch immer und tu mal was dagegen. Bei WF redet man lieber über Radios und Infos. Und btw. du weißt schon, dass die Schulbildung in solchen Ländern nicht gerade grandios ist? Mit Infos können die eine ganze Menge anfangen. Nicht nur was Anbautipps angeht, auch Sachen wie Malaria-/Aidsbekämpfung ist lange noch nicht bei allen Menschen dort angekommen.


Alle Kommentare zu dieser News anzeigen

Schreiben Sie uns Ihre Meinung, bewerten Sie Kommentare oder diskutieren Sie mit anderen WinFuture.de Lesern!

Melden Sie sich jetzt kostenlos an
oder verwenden Sie Ihren bestehenden Zugang.

WinFuture Mobil

WinFuture.mbo QR-Code Auch Unterwegs bestens informiert!
Nachrichten und Kommentare auf
dem Smartphone lesen.

Folgt uns auf Twitter

WinFuture bei Twitter

Interessante Artikel & Testberichte

Community

  • Neue Kommentare
  • Neue Mitglieder

WinFuture wird gehostet von Artfiles

MSDN Online

News zu IT Pro- und Dev-Tools