Intel sorgt für Glückseligkeit in der IT-Branche

Wirtschaft & Firmen Der Chiphersteller Intel verzeichnete in seinem dritten Geschäftsquartal zwar erneut rückläufige Ergebnisse. Allerdings sanken die Zahlen nicht mehr so stark wie erwartet. Mit einem positiven Ausblick sorgte Konzernchef Paul Ottelini zusätzlich für eine optimistische Stimmung in der IT-Branche, für die die Geschäftsentwicklung des weltweit größten Prozessorherstellers als wichtiger Indikator gilt. Es soll wieder aufwärts gehen - so das Signal.

Mit 1,9 Milliarden Dollar erzielte Intel einen Gewinn, der rund 8 Prozent unter dem Ergebnis des Vorjahres liegt. Der Umsatz betrug zum Quartalsabschluss 9,4 Milliarden Dollar und sank damit in vergleichbarem Maße. Die Analysten an den Börsen hatten im Vorfeld mit wesentlich schlechteren Zahlen gerechnet.

Das vierte Quartal will man nun mit einem Umsatz zwischen 9,7 Milliarden Dollar und 10,5 Milliarden Dollar abschließen. Dazu soll insbesondere der Absatz von Prozessoren für Notebooks beitragen, die auch in den vergangenen drei Monaten eine wesentliche Stütze bildeten.

Einen zusätzlichen Schub soll die Markteinführung von Microsofts neuem Betriebssystem Windows 7 bringen. Intel geht fest davon aus, dass dies den Absatz neuer Rechner ankurbeln wird.
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