Microsoft kündigt mehreren Anwälten und Kanzleien

Wirtschaft & Firmen Der Software-Konzern Microsoft hat die Zahl der in seiner Rechtsabteilung beschäftigten Anwälte reduziert. Auch Verträge mit einigen externen Justiziaren wurden aufgekündigt. Dies diente dem Ziel, die Ausgaben für den Bereich binnen der letzten 18 Monate um 15 Prozent zu reduzieren. 900 Millionen Dollar gab das Unternehmen vor diesen Maßnahmen für die Rechtsabteilung aus - die sich allerdings wie viele andere Konzernbereiche einem Sparprogramm unterordnen musste.

Externe Kanzleien wurden außerdem aufgefordert, die Modelle zu prüfen, mit denen Honorare berechnet werden. Ihnen wurde die Aufgabe gestellt, ihre Rechnungen an Microsoft zukünftig um durchschnittlich 10 Prozent zu senken. Da der Konzern in der Regel ein sehr wichtiger Kunde für die Kanzleien ist, blieb ihnen meist kaum etwas anderes übrig, als sich dem Preisdiktat zu beugen, um einen Wechsel des Unternehmens zu Konkurrenten zu verhindern.

Einige Kanzleien verloren Microsoft auch komplett als Stammkunden. Unter ihnen findet sich auch K&L Gates wieder, die vom Vater Bill Gates' gegründet wurde. Mit diesen wird der Software-Konzern zukünftig nur noch bei besonderem Bedarf zusammen arbeiten.
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