Intel: Erste Viren für Grafikchips werden erwartet

Viren & Trojaner Intel erwartet in der nächsten Zeit die ersten Viren, die auf den Möglichkeiten moderner Grafikchips basieren. Der Trend geht dahin, die GPUs auch für allgemeine Berechnungen heranzuziehen, da sie durch die parallele Verarbeitung deutlich schneller sind als CPUs.

So erklärte Philipp Gerasimov von Intel gegenüber der russischen Website 'Habrahabr', dass sich mit zunehmender Komplexität der Grafikchips die Frage nach der Sicherheit aufdrängt. Intel lotet bereits alle Möglichkeiten aus, um den Larrabee-Chip sowohl auf der Seite der Treiber als auch auf der Seite der Programmierschnittstellen abzusichern.


Bislang waren Grafikkarten für Virenschreiber eher uninteressant, da die Treiber zu wenig Möglichkeiten boten. Allerdings wird es wahrscheinlich, dass durch die Auslagerung von immer mehr Funktionen auf die GPU, auch Wege zur Ausnutzung durch Schadsoftware gefunden werden.

So ist Intels Larrabee x86-kompatibel und der kommende Nvidia-Chip Fermi kann sogar mit C++ umgehen. Dadurch ergeben sich zahlreiche neue Möglichkeiten, die auch für Virenautoren interessant sind. Nvidia arbeitet bereits an Antiviren-Programmen, die mittels CUDA auch auf dem Grafikchip arbeiten.
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viren für GPU? okeiiy?! naja, man lernt nie aus =)
 
@MF333: Ja, wird im moment noch von Intel Zertifiziert und dann veröffentlich. Dauert daher nicht mehr lange bis sie da sind.
 
@MF333: mit OpenCL wird leider auch der Weg dafür frei ...
 
@MF333: macht doch sinn.... dann weiß man wenigstens wie diese "aussehen" :-D
 
Ich muss zugeben, dass ich mich mit dieser Thematik nicht wirklich auskenne - was könnte ein Virus denn schlimmstenfalls mit der Karte anstellen? Reden wir hier von Programmabstürzen oder von Hardwaredefekten (zB. Hitzetod durch Überlastung)? EDIT: Oder geht es schlicht um die Möglichkeit, die Leistung der Grafikkarte für eigene Zwecke zu nutzen?


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