De-Mail: Pilotprojekt startet in Friedrichshafen

Internet & Webdienste Die Deutsche Telekom startet morgen gemeinsam mit dem Bundesinnenministerium und weiteren Partnern das De-Mail-Pilotprojekt in Friedrichshafen. Das teilte das Unternehmen heute mit.

Mit De-Mail sollen künftig Dokumente sicher und rechtsverbindlich über das Internet verschickt werden. Für sechs Monate wird die Technologie in Friedrichshafen erprobt. De-Mail soll sich künftig für die rechtsverbindliche Kommunikation über das Internet bundesweit bei Bürgern, Wirtschaft und Verwaltung etablieren.


Voraussetzung für die Nutzung von De-Mail ist, dass sich Sender und Empfänger einmalig registrieren und - ähnlich wie bei der Eröffnung eines Online-Bankkontos - eindeutig identifizieren. Nach erfolgreicher Überprüfung wird der Zugang mit eigenem Postfach eingerichtet und frei geschaltet. Danach kann der Nutzer mit seinem persönlichen Kennwort von jedem beliebigen Rechner aus Nachrichten versenden und empfangen.

Um den Versand und die Zustellung einer De-Mail nachweisen zu können, erhält der Absender vom Provider außerdem eine automatische Versand- und Zustellbestätigung. Diese ist elektronisch signiert und damit rechtsverbindlich. De-Mail ist damit die erste Form der Online-Kommunikation, die rechtlich gesehen einem Einschreiben entsprechen wird. Vergleichbar mit einem herkömmlichen Brief, wird sie in dem Moment rechtsverbindlich, in dem sie nachweislich das E-Mail-Postfach des Empfängers erreicht hat.

"De-Mail-Anbieter müssen künftig in einem staatlichen Zertifizierungsverfahren nachweisen, dass sie hohe Anforderungen an Sicherheit und Datenschutz erfüllen", sagt Gert Metternich, Projektleiter De-Mail bei T-Systems. Dazu komme, dass De-Mail technologisch auf bestehenden, nachweislich sicheren Standardtechnologien basiere. So werde beispielsweise für die Verbindungen zum jeweiligen Anbieter das aus dem Online-Banking bekannte SSL-Verfahren genutzt.
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Na dann... Warum nicht?
 
@bluewater: Also ich finds nicht nur ganz ok, ich finds super ,-) wenn es wirklich funktioniert spart man eine Menge Zeit, Geld und Papier...
 
@gigges: Wenn da alle mitmachen finde ich das super, vorallem als Alternative zum Einschreiben und Fax :)
 
@bluewater: Es ist der erste brauchbare Ansatz. Wenn Firmen damit auch ihre Rechnungen versenden könnten, würde endlich das lästige Problem entfallen, daß immer die wichtigsten Mitteilungen (ausnahmsweise per Post versendet) nicht den Empfänger erreichen. Das muß garnicht an der Post liegen. Es reicht bereits, wenn der wichtige Brief im Empfängerpostkasten zwischen die Seiten einer Zeitschrift rutscht, die erst viel später gelesen, oder gar ungelesen entsorgt wird.
 
@bluewater: weil vermutlich kostenpflichtig werden soll - hab leider keine quelle mehr zur hand


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