Google-Chef: Werbekrise weitgehend überstanden
Eric Schmidt vom Internetkonzern Google teilte kürzlich mit, dass der Höhepunkt der Werbekrise bereits überstanden sei. Der Rückgang der weltweiten Werbeausgaben schwächte im zweiten Quartal dieses Jahres ab, teilte Schmidt mit.
Nicht nur in den Vereinigten Staaten, sondern auch auf dem europäischen Markt sieht Eric Schmidt deutliche Anzeichen für eine Erholung. Auch bei Google habe sich die Krise negativ auf das Unternehmenswachstum und die Werbepreise ausgewirkt.
Da nun jedoch von einer Erholung auszugehen ist, wird Google auch wieder Investitionen tätigen und weiteres Personal einstellen. Am gestrigen Mittwoch stiegen die Google-Aktien in New York um 2,1 Prozent an.
Anzeichen für eine Erholung sieht laut einem Artikel der "FinancialTimes" auch Nielsen-Geschäftsführer Ben van der Werf. Für den Rundfunkwerbemarkt rechnet er mit einer langsamen Verbesserung im zweiten Halbjahr 2009. Unwahrscheinlich sei es hingegen, dass sich die Printwerbung in der kommenden Zeit großartig erhole.
Im September dieses Jahres erklärte Eric Schmidt im Vorfeld des G20-Gipfels in Pittsburgh, dass die schlimmste Phase der Weltwirtschaftskrise überstanden sei.
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