 Im Zuge einer länderübergreifenden Großrazzia haben Ermittler am Mittwoch in den Vereinigten Staaten und in Ägypten dutzende "Phishing"-Betrüger festgenommen. Den Verdächtigen wird Internetbetrug vorgeworfen.
Laut diversen Berichten handelt es sich hierbei um einen international tätigten Ring von Internet-Betrügern. Angeblich sollen sich die verdächtigen Personen mithilfe von gefälschten Nutzer-Identitäten Zugang zu Bankkonten verschafft haben. In Ägypten wurden bei der Razzia 47 Personen, in den Vereinigten Staaten 33 Personen festgenommen.
An die relevanten Zugangsdaten zu den Bankkonten sollen die Betrüger aus Ägypten durch verschiedene "Phishing"-Methoden gelangt sein. Insgesamt werden den Beschuldigten nun 51 Vorwürfe zur Last gelegt, heißt es bei " derStandard".
Insgesamt sollen die Ermittlungen über zwei Jahre gedauert haben. Das FBI spricht in diesem Fall vom bisher größten Einsatz gegen Internet-Kriminalität in der Geschichte der USA.
Überdies teilte Keith Bolcar vom FBI mit, dass sich hierbei eine besorgniserregende Entwicklung abzeichne. Besonders bedenklich sei der internationale Zusammenschluss und die Bündelung der Fähigkeiten.
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