ISP wegen Filesharing seiner Nutzer vor Gericht

Recht, Politik & EU In Australien hat heute der Prozess der Filmindustrie gegen den Internet-Provider iiNet begonnen. Dieser soll sich wegen der Filesharing-Aktivitäten seiner Nutzer verantworten. Zum Auftakt der Verhandlungen legten die Anwälte der Filmindustrie Dokumentationen über 97.942 Urheberrechtsverletzungen durch iiNet-Kunden vor. Diese tauschten Filme über die Filesharing-Plattform BitTorrent aus. Am häufigsten wurden dabei die Streifen "Wanted" und "Hancock" aufgeführt, die jeweils von über 1.000 Nutzern hochgeladen wurden.

Die User hätten damit "jeden anderen Nutzer der frei verfügbaren BitTorrent-Software eingeladen, diese unrechtmäßigen Kopien herunterzuladen", so die Anwälte. Die Zahl der real geschehenen Urheberrechtsverletzungen sei daher um ein vielfaches Höher als allein die Zahl der Anbieter.

iiNet habe im Zuge dessen nichts getan, um dies in seinem Netzwerk zu unterbinden, hieß es weiter. Nach Ansicht der Filmindustrie sei es das mindeste, dass der Provider sich in seinen Geschäftsbedingungen vorbehält, das Vertragsverhältnis zu seinen Kunden zu kündigen, wenn diese Urheberrechtsverletzungen über ihren Anschluss begehen.

Zwar habe das Unternehmen öffentlich beteuert, im Kampf gegen illegale Downloads mit den Rechteinhabern zusammenzuarbeiten. Interne Dokumente würden aber Belegen, dass die Firmenpolitik eher in die entgegengesetzte Richtung gehe. Letztlich sei iiNet überhaupt nicht an einem entsprechenden Vorgehen interessiert, da man befürchtet, Kunden zu verlieren.
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