 Nach langen Streitigkeiten konnten sich Apple und AT&T endlich darauf einigen, VoIP-Anwendungen auf dem iPhone zu erlauben. Bislang war dies durch die Nutzungsbedingungen des App Stores verboten.
Der exklusive Vertriebspartner in den USA hatte Bedenken, da die Mobilfunkteilnehmer komplett auf die Internet-Telefonie setzen könnten und somit kaum noch Telefonate über das Mobilfunknetz geführt werden. Für AT&T hätte dies erhebliche Umsatzausfälle zur Folge.
In Deutschland ermöglicht T-Mobile seit einigen Wochen die Nutzung von Skype und ähnlichen Anwendungen auf dem iPhone. Allerdings wird dafür eine monatliche Gebühr über 25 Euro fällig. In den USA dagegen ist von zusätzlichen Kosten keine Rede.
Die Apple-Sprecherin Natalie Kerris erklärte, dass man sich darüber freut, dass AT&T ab sofort auch VoIP-Anwendungen zulässt. Die Nutzungsbedingungen des App Stores sollen so schnell wie möglich überarbeitet werden, damit die Kunden Zugriff auf entsprechende Anwendungen erhalten.
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