Klimaschutz: Apple kündigt der US-Handelskammer

Wirtschaft & Firmen Der Computer-Konzern Apple hat mit sofortiger Wirkung seine Mitgliedschaft in der US-Handelskammer gekündigt. Damit protestiert das Unternehmen gegen die Klimapolitik der Organisation.

Die Kammer hatte in der letzten Zeit massive Lobbyarbeit betrieben, um das von der US-Regierung unter Barack Obama geplante Klimaschutzgesetz zu verhindern. "Wir würden es vorziehen, wenn die Handelskammer hierzu eine fortschrittlichere Haltung einnehmen und eine konstruktive Rolle spielen würde", so Apple im Kündigungsschreiben.


Offiziell zeigte sich die Handelskammer in der Vergangenheit an einer entsprechenden Gesetzgebung interessiert. Dies war aber offenbar nur öffentlichkeitswirksame Heuchelei. Die renommierte Tageszeitung 'New York Times' befand kürzlich, dass keine andere Organisation soviel dafür getan habe, das Gesetzgebungsverfahren zu untergraben.

So forderte die Kammer die Umweltschutzbehörde EPA, die mit der Ausarbeitung von Grenzwerten für den Kohlendioxid-Ausstoß begonnen hatte, auf, die wissenschaftlichen Ergebnisse in dem Bereich erneut zur Diskussion zu stellen. Offenbar wollte man erneut Studien ins Feld führen, in denen Gutachter entsprechender Lobbygruppen den Einfluss von CO2 auf die Erderwärmung herunterreden.

Darauf reagierte Apple nun mit seinem Austritt. Der Computer-Hersteller protestiere gegen diese Äußerungen der Handelskammer, mit denen die Anstrengungen der EPA zur Reduzierung des Ausstoßes von Treibhausgasen torpediert werden sollen, teilte man mit. Das Unternehmen folge damit den Beispielen verschiedener anderer US-Firmen, darunter der Sportartikel-Hersteller Nike, die ebenfalls wegen der Lobbyarbeit gegen das Klimaschutzgesetzt aus der Handelskammer austraten.
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Respekt... hatte zuerst gedacht, dass Apple irgendwas nicht gepasst hat, aber wurde dann doch positiv überrascht. Fraglich ist nur, ob ein Austreten soviel bringt oder ob man eher dabei bleiben sollte und versuchen etwas zu bewegen.
 
@Fallen][Angel: Bissen was bringt es schon, die Beiträge von Nike, Apple und alle anderen die ausgetreten sind fehlen ihn jetzt in der Kasse. Das trifft die wohl am meisten.
 
@Fallen][Angel: Seid ihr alle verblendet ? Die CO2 Abgabe ist doch nur ein riesiger Schwindel, um den Menschen das Geld aus der Tasche zu ziehen !!! Sicherlich ist CO2 kein gesunder Stoff, doch was man uns immer weiß machen will, sprich Erderwärmung und so, ist vollkommener Blödsinn !!! Die Handelskammer hat vollkommen Recht wenn sie die Gutachten bezweifelt. Für alle die sich mal ein wenig schlau machen wollen, hier: http://infowars.wordpress.com/2009/06/03/die-obama-tauschung/ . Und dann noch mal mitreden !!!
 
@neocomp: Zum Thema Erderwärmung glaub ich eher irgendwelche Wissenschaftler als eine billige pseudo Reportage die nur darauf zielt das Ansehen eines Politikers zu demontieren. Ausserdem waren sich die Wissenschaftler schon einig das der Mensch zur Erderwärmung beiträgt lang bevor Obama Präsident wurde.
 
@neocomp: hast vollkommen recht, ausser zur Aussage das CO2 kein gesunder Stoff ist. Ohne dieses Spurengas würde kein Leben existieren! Auch ich empfehle den Usern nicht immer nur den Werken einer gleichgeschalteten Medienlandschaft zu glauben und sich auch im Internet mal kundig tun. Hier zu empfehle ich die Homepage von EIKE (Europäisches Institut für Klima und Energie) http://www.eike-klima-energie.eu/ und andere darauf verlinkten Seiten, und sich dort an der Diskussion zu beteiligen oder auch nur mitzu verfolgen, aufschlussreich! Natürlich sind "Klimaskeptiker ", ich nenne sie eher Klimarealisten, heute noch in der Minderheit und werden mit einem gewissen Beissreflex sofort angegriffen, aber sie setzen sich immer mehr durch. Wenn ein AlGore von wissentschaftlichen Konsens redet ist das schlichtweg gelogen. siehe auch http://www.petitionproject.org/ . Mehr als 30.000 Wissenschaftler haben "The Petition Project" unterzeichnet. Mehr als 9.000 davon haben einen Dr. Titel (das allein beweist nichts über CO2, aber es beweist einiges über den Mythos des "Konsenses"). Nur wird speziell in Deutschland darüber kaum berichtet. Was könnte man mit dem Geld, was in Kyoto und jetzt bald auch wieder in Kopenhagen verteilt wird, gutes tun. In Afrika Infrastrukturen schaffen , Schulen, Wasserwerke etc. Aber damit ist kein Geld zu verdienen, mit unabhängigen Staaten sind schwer Geschäfte zu machen.


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